Fußball-Kreisliga A, Staffel 2: Mit einem 3:2-Erfolg bei der SG Riedöschingen verteidigte der SV Aasen die Tabellenführung. Es war zugleich der vierte Sieg in Folge. Die Elf von Trainer Axel Schweizer geht mit einem Vorsprung von 15 Toren auf den punktgleichen Verfolger SSC Donaueschingen in die restlichen vier Partien. Die Chance auf den Durchmarsch von der Kreisliga B in die Bezirksliga ist da. Aasen spielt noch gegen Löffingen, in Möhringen, gegen Pfohren und in Eisenbach. „Wir waren in Riedöschingen nicht unbedingt die bessere, aber die etwas glücklichere Mannschaft. Andererseits spricht es auch für unsere Qualität, dass wir in den wichtigen Momenten nachlegen können“, sagt Schweizer.

Ein gutes Spiel bescheinigte Björn Werhan, Interimstrainer der SG Riedöschingen/Hondingen, seiner Mannschaft gegen Aasen. „Ein Punkt wäre für uns möglich gewesen. Aasen war nicht unbedingt die bessere Mannschaft. Wir haben uns zu viele individuelle Fehler geleistet, aus denen die Gegentreffer resultierten“, resümiert Werhan. Für den Bezirksliga-Absteiger geht nach oben und unten in der Tabelle nicht mehr viel. Offen ist noch, wer die SG in der kommenden Saison trainiert. Werhan: „Es ist noch nichts spruchreif.“

Punktgleich mit Aasen wahrte der SSC Donaueschingen dank eines 4:2-Erfolgs in Öfingen seine glänzende Ausgangsposition. „Ich bin rundum zufrieden. Die Art und Weise, wie wir gespielt haben, hat mir sehr gefallen“, freut sich SSC-Trainer Thomas Minzer. Mann es Tages war Jochen Reihs, der vier Mal traf. „Wir wissen um die Qualitäten von Jochen. Er wurde jedoch auch von seinen Mitspielern ausgezeichnet in Szene gesetzt“, fügt Minzer an.

Trotz der Heimiederlage gegen Donaueschinger war Jörg Kienast, Trainer des SV Öfingen, mit seinen Spielern zufrieden. „Es war eine gute Leistung. Wir haben aus einem 0:2-Rückstand ein 2:2 gemacht. Möglicherweise wollten wir jedoch nach dem Ausgleich zu viel. Da hat uns der SSC ausgekontert“, bilanziert Kienast. Für ihn ist es weiterhin das primäre Ziel, eine Platzierung unter den besten fünf Mannschaften zu schaffen. „Rang acht wäre eine kleine Enttäuschung. Wir haben eine Saison gezeigt, die einen Platz unter den fünf besten Teams rechtfertigt“, so Kienast. Neuverpflichtungen für die kommende Saison gibt es noch keine. Der Großteil der Mannschaft bleibt zusammen. Zwei, drei Spieler werden aus beruflichen Gründen nicht mehr immer zur Verfügung stehen werden.

Ein spektakuläres Spiel sahen die Zuschauer beim 3:3 der SG Kirchen-Hausen gegen Grafenhausen. Kirchen-Hausen führte schon mit 3:1, kassierte dann den Ausgleich, anschließend zwei Platzverweise und vergab einen Elfmeter zum möglichen Sieg. „Das Spiel kann auch 5:5 ausgehen. Beide Mannschaften haben auf die offensive Komponente gesetzt. Wir können gewinnen, aber verlieren“, sagt SG-Vorstand Florian Rapp. Ihn schmerzen die beiden Platzverweise, da die Personalsituation durch Verletzungen s kritisch geworden ist. „Es sieht im Hinblick auf das Heimspiel am Mittwoch gegen Donaueschingen nicht so üppig aus, aber wir werden elf Spieler auf den Platz bringen“, ergänzt Rapp. Weiterhin ist offen, wer Kirchen-Hausen kommende Saison trainiert.

Mi einem 8:1-Kantersieg gegen Gündelwangen meldete sich der FC Pfohren nach zuletzt eher mäßigen Spielen eindrucksvoll zurück. „Die Höhe des Erfolgs war nicht zu erwarten. Allerdings waren unsere Leistungen zuvor auch nicht so schlecht, wie es die Ergebnisse ausgedrückt hatten. Mit dem zweiten und dritten Treffer hatten wir wieder die Sicherheit in unseren Reihen“, bilanziert Trainer Andreas Binder. Im Mittelpunkt stand der sechsfache Torschütze Fabian Reichmann, doch Binder hob einen anderen Spieler hervor. „Marius Wiehl hat ihm mindestens vier Treffer toll aufgelegt.“ Auf Platz zwölf muss Pfohren jedoch weiterhin zittern, zumal die Elf am Mittwoch spielfrei ist.

Andreotti verlängert

Seit Wochen ist klar, dass der TuS Oberbaldingen nach der Saison zurück in die Kreisliga B muss. Die Planungen dafür haben längst begonnen. Trainer Claudio Andreotti, der die Mannschaft in der Winterpause übernommen hatte, bleibt weiterhin Trainer. „Ich habe zugesagt, weil wir im Verein ein vernünftiges Miteinander haben und die Entwicklung der Mannschaft einiges verspricht. In den vergangenen neun Wochen haben alle Spieler toll mitgezogen. Wir haben immer 14 bis 18 Spieler im Training, was bei der Tabellensituation nicht üblich ist. Das ist eine gute Voraussetzung, um eine Liga tiefer wieder anzugreifen“, sagt Andreotti.