Reiten: (pm) Leonie Krieg aus Villingen-Schwenningen und Champerlo gewannen beim Pfingstturnier in Wiesbaden die Finalqualifikation von Deutschlands U25-Springpokal der Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport. Damit qualifizieren sich die beiden direkt für das Finale der Turnierserie im Rahmen des CHIO Aachen.

Wie der Bruder, so die Schwester: Mit ihrem Sieg in der Wiesbaden-Station von Deutschlands U25 Springpokal hat sich die 22-jährige Leonie Krieg ihr Finalticket ihren Startplatz für das Finale in Aachen gesichert. Ihr Bruder Niklas hatte sich sein Ticket schon bei der zweiten Qualifikation in Mannheim verdient. Wiesbaden war in diesem Jahr die dritte von vier Springpokal-Stationen. Über Hagen, Mannheim, Wiesbaden und Balve führt der Weg für die 20 Finalisten nach Aachen.

Der 17-jährige Champerlo ist ein langjähriger Partner von Leonie Krieg. Schon 2013, 2014 und 2015 gehörten die beiden zum EM-Team der Springjunioren, 2015 brachten sie Mannschaftsgold mit nach Hause. Auf dem großen Rasenplatz in Wiesbaden drehte der sprunggewaltige Holsteiner in beiden Umläufen fehlerfreie Runden, im Stechen fiel die Stange bereits am ersten Hindernis.

Das bedeutete für die ehrgeizige Reiterin aus Baden-Württemberg: Gas geben, um vorne dabei zu sein. Und das tat sie in 46,25 Sekunden. Mit fast drei Sekunden Vorsprung vor dem zweitplatzierten Maximilian Lill drehte die Schwarzwälderin die schnellste Runde. Da keiner ihrer Konkurrenten das Stechen fehlerfrei absolvierte, war das der klare Sieg für Leonie Krieg. „Ich habe mich riesig gefreut über beide Siege in Wiesbaden. Mein Pferd hat super mitgekämpft, darauf bin ich stolz. Niklas und ich freuen uns jetzt auf Aachen“, sagte die erfolgreiche Reiterin.