Ringen-Verbandsliga: Der SV Triberg peilt kommende Saison den Aufstieg in die Oberliga an und hat dafür einen Spitzenringer verpflichtet. Michael Kaufmehl kehrt an den Wasserfall zurück. Der mehrfache deutsche Meister trug bereits von 2009 bis 2014 erfolgreich das Trikot des SVT, bevor er zum KSV Ispringen wechselte. Nun soll der Freistilspezialist für die Triberger wieder kräftig punkten.

Kaufmehl hat jahrelange Bundesliga-Erfahrung, kam allerdings vergangene Saison beim Erstligisten TuS Adelhausen nur noch selten zum Einsatz. In der Regionalliga bestritt er acht Kämpfe für die Adelhausener Reserve, von denen er sieben gewann.

Der 33-Jährige wird nicht nur als Ringer beim SV Triberg tätig sein. Kaufmehl unterstützt auch Trainer Kai Rotter: „Es ist wichtig, dass wir einen Trainer für die Freistilspezialisten haben. Dass Michael zugleich ein Spitzenringer ist, freut mich natürlich sehr“, sagt Rotter. Bislang war beim SV Triberg Roman Dermenji im Training für die „Freistiler“ zuständig. Der Moldawier kehrte aber in seine Heimat zurück und wird dort Junioren-Nationaltrainer. Zu den Saisonkämpfen der Triberger (ab September) wird Dermenji laut Rotter wieder in den Schwarzwald kommen.

Kaufmehl ist der dritte Neuzugang im Team des Verbandsligisten. Zuvor hatten die Triberger bereits Eigengewächs Dorian Becker vom SV Eschbach „zurückgeholt“ und zudem Luca Lauble vom KSV Hofstetten verpflichtet.

Palaghia und Reuschling bleiben

Beim Oberligisten KSK Furtwangen gibt es aktuell keine Neuzugänge. Erfreulich ist für KSK-Trainer Tobias Haaga, dass mit Mihail Palaghia und Kevin Reuschling zwei weitere Top-Ringer der vergangenen Runde für die kommende Saison unterschrieben haben.