Fußball, südbadischer Pokal, Viertelfinale: DJK Donaueschingen – FV Herbolzheim (Donnerstag, 14 Uhr). (daz) Seit der Auslosung dieser Partie fiebert ganz Allmendshofen dem Viertelfinale entgegen. Mit dem Landesligisten aus der Staffel 2 haben die Donaueschinger einen Gegner erhalten, der die eigenen Chancen auf einen erstmaligen Halbfinaleinzug nicht unmöglich erscheinen lässt. Die gewohnt große Fangemeinde der DJK sowie eine couragierte und konzentrierte Leistung sollen möglich machen, woran sich vorherige Generationen die Zähne ausgebissen haben. „Alle Spieler bei uns sind heiß darauf. Wir werden alles versuchen, um die wohl einmalige Chance zu nutzen“, betont DJK-Trainer Tim Heine.

Donaueschingen schaltete auf dem Weg unter die letzten Acht den FC Furtwangen (3:1) auf eigenem Platz und auswärts den FC Überlingen (4:3) und den FC Emmendingen (5:0) aus. Herbolzheim warf den SV Au-Wittnau (4:0), den FC Auggen (3:0) und den FC Neuenburg (3:1) aus dem Wettbewerb. Die ersten zwei Partien wurden auf eigenem Platz ausgetragen. Aktuell steht die Elf in der Liga mit 21 Punkten aus zwölf Partien auf Platz drei. Herbolzheim holte davon zwölf Zähler auf fremden Plätzen und führt die Auswärtstabelle der Landesliga, Staffel 2 an.

Tim Heine hat die Herbolzheimer selbst nicht gesehen, sie aber „beobachten lassen“ und ergänzt: „Spieler wie Thomas Bober sind auch mir ein Begriff.“ Für Heine ist das Spiel vorab „eine völlig offene Geschichte“. Spätestens seit Samstag 16 Uhr, als das Punktspiel gegen Stockach (1:1) Geschichte war, dreht sich bei Heine und seinen Akteuren alles um Herbolzheim. „Es gibt Spiele, in denen der Favorit eindeutig benannt werden kann. Unser Spiel gewinnt die Attraktivität daraus, dass beide in der gleichen Liga spielen. Da macht auch der Heimvorteil nicht viel aus“, fügt Heine an.

Donaueschingen wird mit dem gleichen Kader wie zuletzt im Punktspiel gegen den VfR Stockach in die Partie gehen. Die DJK-Elf ist seit Mitte September ungeschlagen. Das Selbstvertrauen sollte stimmen. Die Motivation sowieso. „Der Pokal ist ein Wettbewerb, der von Runde zu Runde an Attraktivität gewinnt. Ich muss da nicht mehr viel sagen. Wir werden alles versuchen“, so Heine. Er hat schon am Sonntag weitere Informationen über Herbolzheim eingesammelt und diese mit den Hinweisen aus den Spielbeobachtungen gemischt. Nun ist es an ihm, eine gute Taktik auszutüfteln. Personell dürfte der Trainer nach Wunsch aufstellen, denn der gegen Stockach erkrankte und fehlende Stephan Ohnmacht wird wieder im Kader stehen. So wie alle anderen Akteure, denn jeder möchte spielen und Teil der wohl größten Erfolgsgeschichte der DJK sein, sollte es mit dem Halbfinaleinzug klappen.