Jugendfußball: Auch wenn es nicht das primäre Ziel war, so hat sich der SSC Donaueschingen im Fußball-Bezirk eine Spitzenposition im Jugendfußball erarbeitet. Mit 18 Jugendmannschaften von den A- bis zu den F-Junioren haben die Schellenberger die höchste Zahl an Mannschaften für die Saison 2018/19 im Bezirk Schwarzwald gemeldet. Mit den G-Junioren sind es sogar 23 Jugendmannschaften, die von der stattlichen Zahl von über 40 Übungsleitern betreut werden. „Die Erfolge sind uns nicht einfach zugeflogen. Hinter den Zahlen steckt harte Arbeit“, sagt SSC-Jugendkoordinator Markus Böll.

Aktuell verfügt der SSC über 420 Mitglieder, von denen 285 im Jugendfußball aktiv sind. Zusammen mit den Partnern FC Pfohren und FC Wolterdingen, mit denen im A-, B- und C-Juniorenbereich eine Spielgemeinschaft existiert, sind 325 Kinder und Jugendliche aktiv. „Unser wichtigstes Ziel ist es, den Kindern und Jugendlichen eine sportliche Heimat zu bieten und ihnen einiges für das Leben mitzugeben. Zudem wollen wir viele Spieler ausbilden, die später einmal in den ersten oder zweiten Mannschaften zu Stammspielern werden“, ergänzt Böll. Die intensive Arbeit trug in der vergangenen Saison schon einige Früchte. Es wurden drei Meistertitel und mit den C-Junioren der Bezirkspokal gewonnen.

Stark engagiert sich der SSC seit dem Jahr 2007 mit dem jährlich ausgetragenen Schulturnier. Bei der Veranstaltung gelingt es immer wieder, Kinder für den Fußballsport beim SSC zu begeistern. „Wir haben in den vergangenen Jahren ein sehr engagiertes und gut ausgebildetes Trainerteam etabliert. Diese nehmen sich individuell und leistungsfördernd den Jungs und Mädchen an. Die kontinuierlichen Aktivitäten, wie das Schulturnier, garantieren einen ständigen Zuwachs an Talenten“, so Böll. In die Karten spielt dem SSC zudem eine deutlich verbesserte Infrastruktur, nachdem die eigenen Möglichkeiten mit nur einem Spielplatz auf dem Schellenberg ausgereizt waren. „Insbesondere der neue Kunstrasenplatz war extrem wichtig für uns. Jetzt haben wir vier Spielplätze, zu denen weitere bei unseren Kooperationspartnern in Wolterdingen und Pfohren kommen“, betont SSC-Jugendleiter Markus Becker. Verstärkt präsentiert sich der SSC zudem auch extern. Dazu gehören das auf der Baar viel beachtete SSC-Clubmagazin „Teamgeist“, aber auch Aktivitäten wie Zeltlager.

An der Spitze der zahlreichen Übungsleiter stehen vor allem die Trainer der jeweiligen ersten Jugendmannschaften wie Martin Bührig, Andreas Pleples, Heiko Keller, Samir Keso, Dietmar Anders und Natascha Böttcher, wobei sich die beiden Letztgenannten im Mädchenfußball engagieren. Vor allem bei den D-Juniorinnen ist der Zulauf aktuell gut und 20 Spielerinnen stehen zur Verfügung. „Dennoch sind die Zahlen im Mädchenfußball rückläufig. Der große Boom in diesem Bereich ist vorbei“, stellt Böll fest.

Die Förderung der Kinder und Jugendlichen in der Breite und Spitze haben sich die Verantwortlichen für die kommenden Jahre auf die Fahnen geschrieben. Mittelfristig sollen die
A-, B- und C-Junioren den Landesliga-Aufstieg schaffen, wobei die Bezirksliga aktuell als die geeignetste Spielklasse betrachtet wird. Zahlreiche Talente versprechen schon jetzt qualitativen Zuwachs für die ersten Mannschaften. Böll: „In spätestens zwei Jahren könnte ein großer Schwung nachkommen. Davon werden auch unsere Partnervereine profitieren.“

Parallel dazu intensivieren die Schellenberger ihre Bemühungen, Nachwuchs für die Zunft der Schiedsrichter zu gewinnen. Drei Jungschiedsrichter gibt es bereits und weitere sollen folgen. In allen Bereichen dürfen sich die SSC-Funktionäre über die engagierte Mitarbeit von Eltern freuen. Böll: „Wir haben ein tolles Nivau erreicht. Dieses gilt es nun ausbauen.“