Frauenfußball-Verbandsliga: (olg) Die für Samstag angesetzte Partie der Sportfreunde Neukirch gegen die SG Vimbuch/Lichtenau wurde abgesagt. Die Gäste haben nicht genügend Spieler. Neukirch spielt am kommenden Mittwoch um 19.30 Uhr die Nachholpartie gegen den ESV Freiburg.

Landesliga

FV Marbach – SV Deggenhausertal (Samstag, 15 Uhr). Der Tabellenzweite empfängt den neuen Meister. Für die Tabelle hat die Partie keine Bedeutung mehr. Es geht um das Prestige. „Wir hatten uns eine andere Konstellation gewünscht. Wir sind alle nicht begeistert, dass wir zum dritten Mal in Folge Vizemeister werden. Das haben wir uns jedoch durch die zwei schlechten Spiele im März selbst zuzuschreiben. Da haben wir jene fünf Punkte abgegeben, die jetzt fehlen“, analysiert Trainer Holger Rohde und fügt an: „Wir haben uns in dieser Saison spielerisch gesteigert und erst 15 Gegentore in 17 Partien kassiert. Wir haben auch mehr Tore erzielt. Jetzt wollen wir den Meister ärgern und besiegen.“ Rohde setzt auf die starke Leistung am Mittwoch in Niederhof. Die Gäste gelten als sehr laufstark. Deggenhausertal hat die vergangenen acht Partien alle gewonnen. Mit Annika Rößler (29 Tore) und Alexandra Rößler (13) haben sie ebenso zwei Torjägerinnen wie Marbach mit Ramona Tränkle (17) und Valeria Chiarelli (14).

FC Schönwald – TSV Aach-Linz (Samstag, 18 Uhr). In der Tabelle trifft der Vorletzte auf den Drittletzten. Durch die Rückzüge von Denzlingen (Verbandsliga) und Schliengen (Landesliga, Staffel 2) wurde der Abstiegskampf entschärft. Somit steigt wohl nur Görwihl ab. In dieser Saison trafen sich beide Teams schon zweimal. Schönwald unterlag in Pokal (1:3) und Meisterschaft (1:3). Die Trainer Hans-Peter Bach und Siegfried Burger hoffen auf den dritten Sieg. Bisher wurde nur Görwihl (3:0/1:0) bezwungen. Die Gäste sind mit der Ex-Regionalligaspielerin Jennifer Gross (Hegauer FV) und ihren guten Offensivakteuren stark besetzt und waren zuletzt dreimal siegreich.

SG Göhrwil/Eintracht Wihl – FC Grüningen (Sonntag, 13 Uhr). Wie beim 5:1-Erfolg in der Vorrunde ist Grüningen klarer Favorit. „Wir versuchen, die Saison gut zu Ende zu spielen und die Partien gegen die Kellerkinder zu gewinnen“, sagt Trainer Mathias Limberger. In den restlichen drei Partien haben die Grüningerinnen, wie jetzt beim sieglosen Tabellenletzten, alle Chancen, um neun Punkte zu holen und Dritter zu werden.