Fußball-Oberliga: FC 08 Villingen – FV Ravensburg (Samstag, 15 Uhr). Nach dem gelungenen Punktspielauftakt ins Jahr 2019 mit einem 2:2 bei Tabellenführer SGV Freiberg möchte der FC 08 Villingen nun auf eigenem Platz gegen den FV Ravensburg nachlegen. Das wird jedoch alles andere als einfach, denn die Oberschwaben sind stärker einzuschätzen, als der derzeitige elfte Tabellenplatz erscheinen lässt. „Vom Kader her ist das eine Top-Fünf-Mannschaft“, warnt Nullacht-Cheftrainer Jago Maric seine Mannschaft vor Überheblichkeit. Bislang war unter anderem Verletzungspech verantwortlich dafür, dass Ravensburg in der Oberliga-Tabelle weiter oben anklopfen konnte. Auch nach dem 2:0 in Friedrichstal vergangenen Samstag waren wieder mehrere Spieler angeschlagen.

„Letztlich muss es uns egal sein, wer auf Ravensburger Seite aufläuft“, sagt Maric. „Wir schauen nur auf uns und müssen genauso viel Gas geben wie in Freiberg.“ Und dazu möglichst Leichtsinnsfehler in der eigenen Hälfte vermeiden. Zufrieden war Maric mit der Tatsache, dass am vergangenen Samstag viele zweite Bälle gewonnen wurden. „Das müssen wir unbedingt fortsetzen.“ Ansonsten fordert der Trainer ein schnelles und umsichtiges Spiel nach vorne. Auch körperliche Robustheit dürfte auf dem Kunstrasen im Friedengrund, auf dem die Partie ausgetragen wird, gefragt sein. Maric: „Die Ravensburger haben einige richtige Kanten im Kader – da müssen wir dagegenhalten.“

Weiter nicht mit von der Partie ist Patrick Haag, der erneut die ganze Woche über nicht trainieren konnte. Ansonsten sind bis auf die Langzeitverletzten Stjepan Geng und Daniel Wehrle alle Mann an Bord. Mit Valentin Vochatzer hat Maric im Vergleich zum Spiel in Freiberg sogar noch eine zusätzliche Option.

Dank des Tauwetters ist beim FC 08 inzwischen wieder ein normaler Trainingsrhythmus möglich. „Ausreden wegen der schwierigen Vorbereitung gibt es ohnehin keine mehr“, stellt Maric klar. Die Aufstellung hat er weitgehend im Kopf, allerdings auch die Gewissheit, dass mehrere, eventuell von der Bank kommende Akteure das Spiel der Nullachter weiter beleben können. „Unser Selbstbewusstsein ist nach der ordentlichen Partie in Freiberg gut. Allen ist aber klar, dass sie 90 Minuten hochkonzentriert zu Werke gehen müssen“, betont der Trainer.

Nach dem Aufeinandertreffen auf Ravensburg stehen für die Nullachter zwei Auswärtsspiele an – und zwar bei den beiden Tabellenschlusslichtern Spielberg und Friedrichstal. Eine gute Gelegenheit, in den nächsten drei Partien den fünf beziehungsweise sechs Punkte zählenden Rückstand auf das Spitzenduo Stuttgarter Kickers und Freiberg zu reduzieren. Für das Spiel gegen Ravensburg hoffen die Verantwortlichen auf einen regen Zuschauerzuspruch, zumal sonniges Wetter angesagt ist.