Fußball-Verbandsliga: DJK Donaueschingen – SC Pfullendorf (Sonntag, 15 Uhr). (daz) Vorhang auf zur ersten Verbandsliga-Saison überhaupt in Allmendshofen. Groß ist die Vorfreude innerhalb der Mannschaft und im Umfeld. Nach langer Vorbereitung wollen die Spieler nun endlich losgelassen werden und drängen darauf, die Worte von Trainer Tim Heine, „wir sind kein Kanonenfutter in der Liga“, mit Leistungen zu unterstreichen.

Mit dem SC Pfullendorf kommt am Sonntag eine Mannschaft nach Allmendshofen, die die vergangene Saison als Neuling auf Platz sieben abschloss und in der kommenden Runde gehobene Ansprüche anmeldet. Pfullendorf war übrigens der unmittelbare Vorgänger der DJK auf dem Thron der Landesliga. In der Saison 17/18 blieb Donaueschingen in den zwei direkten Duellen ohne Punktgewinn und kassierte auf eigenem Platz eine 0:3-Niederlage.

Tim Heine hat am vergangenen Wochenende die Chance genutzt und Pfullendorf im Pokalspiel in Bad Dürrheim unter die Lupe genommen. Was der DJK-Coach von den Linzgauern sah, hat ihn durchaus beeindruckt. „Das ist eine Top-Mannschaft, in allen Bereichen exzellent besetzt, dynamisch, sehr spielstark und mit einem hohen Tempo ausgestattet. Da sind wir von der ersten Minute an gefordert.“ Es sei eine Verbandsliga-Premiere, die Heine als „hochkarätiger geht es fast nicht“ einstuft. Dennoch werde sich seine Mannschaft nicht vor Respekt in die Hosen machen. „Wir sind krasser Außenseiter, werden uns aber zerreißen. Da muss ich keinen Spieler extra motivieren.“

Aus dem Kader von 24 Spielern stehen Heine am Sonntag nur 15, 16 Akteure zur Verfügung. Mike Tritschler ist aus dem Urlaub zurück. Hendrik Hölzenbein und Sebastian Sauter kommen erst am Samstag zurück und sind wohl noch kein Thema. Zuletzt erkannte Heine einen Trend, der nach oben zeigt. Zudem sei die Stimmung im Training ausgezeichnet. Nun gelte es, effektiver zu spielen. „Wir müssen dahin kommen, dass auch einmal zwei, drei Chancen zu einem Sieg reichen.“ Im Torabschluss war seine Elf jedoch in der jüngeren Vergangenheit immer für Treffer gut. Vielmehr gelte es, defensiv so zu agieren, dass es möglichst selten im eigenen Kasten einschlägt. Das jüngste Pokalspiel in Neustadt war ein guter Anfang, doch die Offensivqualitäten der Pfullendorfer werden eine höhere Qualität erfordern.