Volleyball, 3. Liga Süd Damen: GA Stuttgart – TV Villingen 3:1 (sho) Die Villinger Volleyballerinnen mussten in Stuttgart einen schweren Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt hinnehmen. Nach exakt 1:44 Stunden war die Niederlage besiegelt. Nun sind die Hoffnungen, auch in der kommenden Saison in der 3. Liga aufzuschlagen, verschwindend gering. "Wir stellen uns der Situation und gehen die nächsten zwei Spiele voll an, auch in dem Wissen, dass die Niederlage gegen Stuttgart ein schwerer Schlag in Sachen Klassenerhalt war", sagte Villingens Trainer Sven Johansson.

Die Gäste starteten vor rund 100 Zuschauern mit viel Willen und Konsequenz in den ersten Satz, brachten ihre Angriffe durch und erzeugten den erforderlichen Druck im Aufschlag. Der Satzverlauf sprach mit 12:6 und 19:16 für die Villingerinnen, die den Durchgang konzentriert zu Ende spielten und letztlich auch für sich entschieden.

Im zweiten Satz kam Stuttgart besser mit den Aufschlägen der Gäste zurecht. Auch die Einwechslung der Ex-Villingerin Nadja Jäckle zeigte in der Mittelposition ihre Wirkung. In dieser Phase blieben die Villingerinnen im Mittelangriff nun häufig im Block hängen, womit sich die Ausgewogenheit des Spiels änderte. Die Konsequenz: Die Gäste mussten nun oft über die Außenposition angreifen. Das erleichterte den Stuttgarterinnen die Abwehrarbeit erheblich. Trotzdem war die Mannschaft aus der Doppelstadt am Anfang des Satz (8:8) noch voll im Spiel. Erst eine Aufschlagserie von Nadine Volkmer mit neun erfolgreichen Aufschlägen (10:17) brachte die Gäste aus dem Tritt. Stuttgart führte nun komfortabel und brachte den Satz sicher nach Hause.

Im dritten Satz entwickelte sich ein spannendes und abwechslungsreiches Spiel. Villingen lag mit 10:7, 17:15 und 24:23 immer in Führung, vergab dann aber einen Satzball. Durch einen Aufschlagfehler und zwei Patzer im Spielaufbau ging der umkämpfte Durchgang schließlich an Stuttgart.

Auch zu Beginn des vierten Satzes führten die Gäste, mussten aber nach hinten raus Stuttgart ziehen lassen. "Für uns war definitiv mehr drin. Die Stuttgarterinnen haben das Spiel am Netz gewonnen, indem sie dort ihre körperlichen Vorteile auszunutzen wussten.