Ski alpin: Eine klitzekleine Hoffnung hatte David Ketterer schon, doch noch bei der alpinen Ski-WM im schwedischen Are starten zu können. Doch mittlerweile steht fest: die Zeit reicht nicht mehr, um am Sonntag beim Herren-Slalom den Tanz durch den Stangenwald aufnehmen zu können. Das Syndesmoseband, das am 9. Januar bei einem Trainingsunfall riss, benötigt doch noch etwas länger, um vollständig auszuheilen. „Zu Beginn hatte es ziemlich gut ausgesehen, doch die Verletzung lässt keinen Start zu“, sagt der 25-Jährige Hochemminger.

Seit dem Malheur beim Training in Weißensee stand der alpine Rennläufer vom SSC Schwenningen noch nicht wieder auf seinen Brettern. Das ist auch nicht nötig. „Um zu spüren, wie es dem Fuß geht, reicht es schon, wenn ich in die Skistiefel steige“, sagt Ketterer, der in München lebt. Eines aber steht für ihn bereits fest: „Die Saison ist noch nicht vorbei. Ich steige wieder ein.“ Wann und wo das sein wird, lässt Ketterer noch offen. „Das hängt von meinem Gefühl und von den Schmerzen ab, die ich noch spüre.“ Zwei Weltcup-Rennen im Slalom stehen bis zum Saisonende noch auf dem Programm: am 10. März in Kranjska Gora (Slowenien) und am 17. März in Soldeu (Andorra). Wenn alles klappt, mit David Ketterer.