Fußball: Am Samstag ist es soweit: Im Fußballmuseum in Dortmund wird die erste Hauptrunde im DFB-Pokal ausgelost. Mit im Topf ist der FC 08 Villingen als Pokalsieger von Südbaden. Als Losfee fungiert die Ex-Nationalspielerin und heute TV-Fußball-Expertin Nia Künzer. Gespielt wird die erste Runde im DFB-Pokal 2019/20 vom 9. bis 12. August 2019. Die zeitgenaue Ansetzung der Spiele wird Ende Juni erwartet.

Für Arash Yahyaijan, den Sportvorstand des FC 08, müssen es nicht zwingend die Bayern oder Dortmund sein, die dem FC 08 Villingen zugelost werden. „Auch Mönchengladbach oder Frankfurt wären attraktive Gegner. Jeder träumt von den Bayern oder Dortmund. Ich freue mich auf jeden Gegner.“ Für Yahyaijan wäre selbst ein Zweitligist kein Grund zur Enttäuschung. „Gerade die Ost-Vereine wie Dynamo Dresden oder Erzgebirge Aue haben auch in unserer Region eine große Fanbasis. Da beziehe ich auch Bundesliga-Aufsteiger Union Berlin ein.“

Auch für Benedikt Haibt, den Kapitän des FC 08, muss es nicht unbedingt ein Bundesligist sein. „Ich nehme auch gern einen Zweitligisten. Mit dem Hamburger SV, dem VfB Stuttgart oder Dynamo Dresden könnte ich mich auch anfreunden, denn auch das wären sehr attraktive Gegner“, betont Haibt.

Für Geschäftsstellenleiter Mario Ketterer gibt es hingegen nur einen Namen: Bayern München. „Wenn du im DFB-Pokal stehst, möchtest du auch das Traumlos. Und das ist für mich ganz klar der FC FC Bayern.“

Für Villingens Trainer Jago Maric wären die Bayern oder Dortmund „natürlich ein Traumlos“. Andererseits kann sich Maric auch mit einem Zweitligisten anfreunden. „Da könnten wir die Partie sicherlich offener gestalten und hätten eine kleine Chance. Wenn ich die Wahl hätte, wären es dennoch die Bayern. So ein Spiel machst du wohl nur einmal im Leben. Es würde mich auch für die Jungs freuen.“