Fußball-Kreisliga A, Ost: – Fünf Spieltage stehen noch auf dem Programm. Genauso viele Spitzenspiele sind noch auf dem Plan. Allmählich wird es richtig spannend. In den kommenden Wochen entscheidet sich, wer Meister wird und direkt in die Bezirksliga aufsteigt, wer in die Aufstiegsspiele darf.

Im Moment sonnt sich die SG Mettingen/Krenkingen auf Platz eins. Bisher hat die SG alle Bewährungsproben bestanden – und das teils richtig überzeugend. Sie tritt noch drei Mal gegen Konkurrenten im Titelrennen an. Den Anfang macht die Elf von Trainer Georg Isele gegen den SV BW Murg.

Tiefstapelei ist jetzt fehl am Platz. Die Mettinger und Krenkinger führen das Feld mit 60 Punkten an. Eine für sie ungewohnte Situation, mit der sie bisher allerdings sehr gut zurecht kommen. Wer jetzt oben steht, muss das Ziel haben, dort zu bleiben.

Für den SV BW Murg gilt, den Vierpunkteabstand zu verringern und weiter dran zu bleiben. Bei einer Niederlage dürften die Chancen bis auf ein Minimum sinken. Zumindest, was Platz eins betrifft.

Beide Teams haben sich am vergangenen Wochenende schon mal eingeschossen auf den Hit in Detzeln. Die SG Mettingen mit einem 5:0 beim VfR Horheim, die Blau-Weißen mit dem 10:0 gegen den FC Dettighofen. Wer wirft seine Tormaschine an?

Für den FC Hochrhein (gegen den FC Weizen), FC Geißlingen (gegen den FC Dettighofen) und FC Schlüchttal (bei der SG Niederhof/Binzgen) kann es nur heißen: Gewinnen. Die Geißlinger und Schlüchttaler dürften kaum ernsthafte Probleme bekommen. Schwerer wird‘s dagegen für den FC Hochrhein. Der FC Weizen ist zu allem fähig.

Eine weitere Partie rückt am 26. Spieltag in den Fokus: Das Derby zwischen der Spvgg. Wutöschingen und dem VfR Horheim. Die Wutöschinger werden es wohl kaum auf sich sitzen lassen, dass sie vom Gemeinderivalen überholt worden sind. Dies formulierte Horheims Richard Zielke in einem Interview vor wenigen Wochen in einem SÜDKURIER-Interview schnippisch als Ziel des VfR. Wenn‘s auch in Sachen Ab- und Aufstieg für beide um nichts mehr geht – es ist ein Prestigeduell, das beide Teams gewinnen wollen.

Nur noch rechnerisch hat die SG Niederhof/Binzgen ein Chance auf den Ligaverbleib. Wenn sie alle Spiele gewinnen würden, hätten sie 23 Punkte – zu wenig. Schon die kommende Partie gegen den FC Schlüchttal ist eine Mammutaufgabe. Realistisch betrachtet, war‘s das für die SG.

Der FC Dettighofen könnte es noch schaffen. Aber, so wie das Team in den vergangenen Wochen aufgetreten ist, besteht wenig Hoffnung. Die Dettighofer werden wohl wieder den Fahrstuhl betreten. Im Wutachstadion hat der SC Lauchringen im direkten Duell im Abstiegskampf den SV Rheintal zu Gast – noch ein brisantes Spiel.