Ski, alpin: (csi) Die baden-württembergischen Alpin-Athleten bestritten die DSV-Schülerpunkterennen im Rahmen des Scott-Cups am Stübenwasen in Todtnauberg. Der unermüdliche Einsatz des großen Helferteams der Skizunft Kollnau hatte dieses erste Schülerrennen im Schwarzwald erst möglich gemacht. Die vor allem am ersten Renntag anspruchsvolle Slalomkurssetzung und der immer wieder herein ziehende Nebel sorgten für zusätzliche Ausfälle, so dass den Rennfahrern des Skiverbandes Schwarzwald an diesem Tag kein Sieg gelang.

Die Münstertälerin Ronja Wiesler hatte nach Durchgang eins noch ebenso wie Jakob Baum (SC Oberried) in Führung gelegen, kam nach einem Fahrfehler aber auf Rang sieben der U16-Wertung (Gesamt 13.). Baum wurde durch einen Wackler ebenfalls zurückgeworfen, rettete auf Rang drei jedoch noch einen Podestplatz, nur achtzehn Hundertstelsekunden hinter dem Sieger Cedric Heusel (TSG Reutlingen). Pauline Kimpel (SC Kandel), Greta Hecht (Skiteam Freiburg) und Alessia Panduritsch (TuS Gutach), zunächst noch in den Top Ten im Zwischenklassement, schieden aus. Damit waren Romi Herrmann (SC Todtnau) und Emilia Broglin (Skiteam Freiburg) auf den U14-Plätzen fünf und sechs (Gesamtelfte und -zwölfte) die bestplatzierten SVS-Fahrerinnen. Stefanie Gfrörer (SC Menzenschwand) folgte auf Rang sieben der U14 (Gesamt 14.). Lisanne Klingele und Vereinskollegin Hannah Thissen (beide SZ Bernau) kamen auf die U16-Ränge acht und neun (Gesamt 16. und 18.). Es siegte die Schwäbin Anna Vohrer.

Bei den Jungs fuhr Silas Söllner (Skiteam Freiburg) als zweitbester SVS-Fahrer auf Rang fünf der U16 (Gesamtsechste), gefolgt von Nico Burda (IAR Hochschwarzwald), der Platz zwei in der U14 eroberte und Gesamtneunter wurde. Moritz Wiesler (SC Münstertal) kam mit gut zwei Sekunden Abstand auf Rang drei (Gesamtelfter), Pirmin Burger wurde Fünfter (Gesamt 15.). Thomas Isele (SC Muggenbrunn) und Leon Thoma (SC Todtnau) fuhren auf den Plätzen neun und zehn noch in die Top Ten der U16 (Gesamt 13. und 14.).

Schneegraupelschauer und Nebelschwaden forderten die Rennläufer auch beim zweiten Slalom. Mit einer Entschärfung der Vortages-Schlüsselstelle kurz vor dem Ziel sank die Ausfallquote jedoch deutlich. Die Freiburgerin Laura Disch sicherte sich mit Laufbestzeit in Durchgang zwei den Sieg knapp vor der Reutlingerin Jana Fritz und Landeskaderfahrerin Ronja Wiesler, die das weitere Feld um zwei Sekunden distanzierten. Beste Schwarzwälder U14-Fahrerin war Greta Hecht aus dem jüngsten Jahrgang als Dritte der U14 und Gesamtelfte. Alessia Panduritsch fuhr noch von Platz 16 auf Gesamt-Rang 13 vor und wurde U14-Vierte. Emilia Valasek (SC Offenburg) und Stefanie Gfrörer erzielten Platz sechs und sieben in der jüngeren Klasse (Gesamt 15. und 19.).

Nichts anbrennen ließ an diesem Renntag Landeskaderfahrer Jonas Schoch und fuhr mit zweimal Laufbestzeit ungefährdet zum zweiten Saisonsieg. Jakob Baum behauptete sich als zweitschnellster SVS-Athlet auf Rang zwei, Jona Juwana (SC Oberkirch), Silas Söllner und Nils Baumann (SV Kirchzarten) schafften die Plätze fünf, acht und neun der U16 (Gesamt 6., 9., 10.). Paul Gfrörer (SC Menzenschwand) musste nur dem Schwenninger Lukas Krauss den Vortritt lassen und sicherte sich mit zwei guten Läufen Rang zwei in der U14-Klasse (Gesamtelfter). Ebenfalls wieder auf Podestkurs war Nico Burda, der jedoch nach einem Fahrfehler weit zurückfiel. Leo Scherer (ST Freiburg), Pirmin Burger, Moritz Wiesler und Maxime Weschmann (IAR Hochschwarzwald) komplettierten die besten Zehn der U14 auf den Plätzen vier, fünf, sechs und acht (Gesamt 15., 17., 19., 29.).

Einen besonderen Gast hatte das Rennen auch: Der Neu-Oberstdorfer Marco Behringer vom SC Fischbach befindet sich nach einer Schulterverletzung vor Weihnachten im Trainingsaufbau und ging als Vorläufer in den Slalomkurs. „ Ich konnte jetzt am Wochenende noch nicht an den FIS-Rennen am Gudiberg in Garmisch-Partenkirchen teilnehmen, wollte hier als Vorläufer erste Schwünge testen und hoffe baldmöglichst wieder Rennen bestreiten zu können", so Behringer.