Radsport: (gew) Der Albbrucker Radprofi Nico Denz vom französischen Team Ag2R La Mondiale beendete den als "Hölle des Nordens" bekannten und gefürchteten Frühjahrsklassiker über 257 Kilometer von Paris nach Roubaix auf dem 36. Platz. Am Ende hatte Denz einen Rückstand von 9:11 Minuten auf den siegreichen Belgier Philippe Gilbert.

Knapp 55 Kilometer müssen die Profis bei dem Rennen über Kopfsteinpflaster fahren. "Das war meine vierte Teilnahme bei den Profis. Da habe ich schon ein bisschen Erfahrung", sagte Denz. Auf Tagessieg war er nicht programmiert. Helfer und "Mädchen für alles" sollte er sein für seinen belgischen Teamkollegen Oliver Naesen, der auf Platz 13 landete.

Bis zum Wald von Arenberg, einem der Haupthindernisse, klappte das auch gut. Bester Deutscher im Ziel war Nils Politt (Team Katusha), der den Sprint gegen Gilbert verlor und Zweiter wurde. Der Deutsche John Degenkolb, einer der Mitfavoriten, fuhr auf Rang 28, wenige Plätze also vor Denz.

Vor einer Woche hatte Denz bereits den Klassiker der Flandern-Rundfahrt erfolgreich beendet, war aber nicht unter die Top 100 gekommen.

Für den Albbrucker steht jetzt die Vorbereitung auf die Tour de Romandie und den Giro im Mai auf dem Programm.