<strong>Wichtiger Rückhalt:</strong> Nach zuletzt vier Niederlagen in Folge ist Simon Eckert mit dem SV Buch auf den letzten Platz abgerutscht. Der routinierte Torwart erhofft sich im erst dritten Heimspiel dieser Saison – am Samstag gegen den FV Lörrach-Brombach II – endlich wieder ein Erfolgserlebnis.
Wichtiger Rückhalt: Nach zuletzt vier Niederlagen in Folge ist Simon Eckert mit dem SV Buch auf den letzten Platz abgerutscht. Der routinierte Torwart erhofft sich im erst dritten Heimspiel dieser Saison – am Samstag gegen den FV Lörrach-Brombach II – endlich wieder ein Erfolgserlebnis. | Bild: Scheibengruber, Matthias

Fußball-Bezirksliga: – Vermeintlich lösbare Aufgaben nähren beim Spitzen-Trio derzeit die Hoffnung, sich zum Abschluss des ersten Saisondrittels bereits entscheidend vom Verfolgerfeld absetzen zu können. Im besten Fall wächst die Lücke zwischen Platz drei und vier am Sonntagabend auf acht Punkte an.

Dazu muss sich Tabellenführer SV 08 Laufenburg, eine Woche vor dem Top-Spiel in Lörrach, gegen Aufsteiger VfB Waldshut durchsetzen und Kontrahent FV Lörrach-Brombach II beim Schlusslicht SV Buch gewinnen. Der FC Erzingen, einen Punkt zurück, trifft als Favorit auf den FC Wehr. Gleichzeitig aber stehen sowohl der FC Zell in Jestetten und der FC Wittlingen in Efringen-Kirchen vor eher hohen Auswärtshürden.

Dass nach neun Spielen bei zwei Mannschaften sowohl Torekonto als auch Punktausbeute identisch sind, ist eher selten. Kurioserweise spielen diese beiden Teams nun auch noch gegeneinander. Für Brisanz im Spiel beim FC Schönau sorgen die Gäste allerdings weniger aus statistischen Gründen.

Beim SV Herten hing nach dem jüngsten 1:6 gegen die SpVgg. Brennet-Öflingen nicht nur der Haussegen, sondern so ziemlich alles schief. „Ich habe den Jungs klar gemacht, dass ich einen Auftritt nicht mehr sehen will“, erklärt Trainer Thorsten Szesniak.

Trainer Thorsten Szesniak (SV Herten): "Ich habe den Jungs klar gemacht, dass ich so einen Auftritt wie beim 1:6 gegen die SpVgg. Brennet-Öflingen nicht mehr sehen will."
Trainer Thorsten Szesniak (SV Herten): "Ich habe den Jungs klar gemacht, dass ich so einen Auftritt wie beim 1:6 gegen die SpVgg. Brennet-Öflingen nicht mehr sehen will." | Bild: Scheibengruber, Matthias

Für ihn ist das Debakel zwar noch nicht abgehakt, doch die Wogen scheinen sich langsam wieder zu glätten: „Unmittelbar nach dem Spiel hat der Mannschaftsrat eine Sitzung angesetzt, die nach dem Training am Dienstag stattfand.“ Ohne das Trainerteam wurde die Situation bis in die späte Nacht erörtert: „Der Mannschaft ist klar, dass sie ihre internen Dinge ohne uns regeln muss“, so Szesniak, der nicht nur in

Schönau eine entsprechende Reaktion erwartet: „Wir müssen uns künftig wieder als Einheit präsentieren. Sonst wird das nichts mit dem Ligaverbleib.“

Ein Krisengespräch gab es beim SV Buch indessen noch nicht: „Dass wir momentan Schlusslicht sind, ist ebenso eine Momentaufnahme wie die Tabellenführung vor einem Jahr“, lässt Trainer Michael Hägele nach zuletzt vier Niederlagen in Folge keine Panik aufkommen: „Wir müssen unseren Rhythmus finden“, merkt er vor dem Spiel gegen den FV Lörrach-Brombach II an, dass sieben der neun Spiele in der Fremde stattfanden und zuletzt fünf Mal in nur zwei Wochen gespielt wurde.

Giovanni Basso vom SV Herten blickt auf den zehnten Spieltag der Fußball-Bezirksliga:

 

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10. Spieltag der Fußball-Bezirksliga mit Schiedsrichter-Ansetzungen und SK-Tipps