Radsport: – Mit großem Kampfgeist überzeugte der Bad Säckinger Lukas Stamm vom Dick Küchen Racing Team bei der Bundesliga-Nachwuchssichtung in St. Ingbert. Nachdem er sich beim Slalom am ersten Tag vergeblich bemüht hatte, musste Stamm in der U15-Klasse auf Platz 39 ins Cross-Country-Rennen gehen. Seine Aufholjagd krönte Stamm im Ziel mit Platz sieben.

Pech im Saarland: Während ihre Zwillingsschwester Leonie erkrankt passen musste, schied Larissa Hierholzer vom Dick Küchen Racing Team beim Cross Country-Rennen vorzeitig aus.
Pech im Saarland: Während ihre Zwillingsschwester Leonie erkrankt passen musste, schied Larissa Hierholzer vom Dick Küchen Racing Team beim Cross Country-Rennen vorzeitig aus. | Bild: Alexander Stamm

Seine Teamkolleginnen hatten weniger Fortune im Saarland. Leonie Hierholzer erkrankte über Nacht und musste auf den Start verzichten. Ihre Zwillingsschwester Larissa fuhr das Rennen nicht zu Ende. Florian Brengartner (U19) hatte Pech bei der Auslosung und musste mit Platz 18 zufrieden sein. Sein Vereinskamerad von der SG Rheinfelden, Miron Lipp (Orbea Serpentine Velosports), spürte seinen Abi-Ball noch und fuhr eher verhalten, arbeitete sich von Platz 15 auf neun.

Vorn dabei: Beim Bundesliga-Nachwuchsrennen in St. Ingbert fuhr die Wehrerin Tina Kreiter (U17) vom Singer Racing-Team auf Platz fünf.
Vorn dabei: Beim Bundesliga-Nachwuchsrennen in St. Ingbert fuhr die Wehrerin Tina Kreiter (U17) vom Singer Racing-Team auf Platz fünf. | Bild: Andrea Kreiter

In der Klasse U17 holte sich die Wehrerin Tina Kreiter (Singer Racingteam) nach Platz acht im Slalom im Rennen den fünften Platz. Direkt hinter ihm kam Finja Lipp (Orbea Serpentine), die Gesamtführende aus Rheinfelden, ins Ziel. Den Slalom war Lipp eher vorsichtig angegangen und kam auf Platz zwölf.

Wieder fit: Trainer Tobias Blum von Orbea Serpentine freute sich nach Verletzungspause über Platz vier in St. Ingbert.
Wieder fit: Trainer Tobias Blum von Orbea Serpentine freute sich nach Verletzungspause über Platz vier in St. Ingbert. | Bild: Scheibengruber, Matthias

Orbea-Trainer Tobias Blum (Hilzingen) kehrte nach seiner Verletzungspause mit dem vierten Platz im kleinen Starterfeld der Elite, U23 und Senioren zurück. Lediglich drei Fahrer waren schneller unterwegs, was für Blum in der Elite Kategorie sogar Rang zwei bedeutete.

Annette Griner nach sieben Stunden knapp besiegt

Annette Griner (Niederhof) vom Team Wilier/Force Germany kämpfte bei der „Salzkammergut-Trophy“ in Bad Goisern auf der Strecke über 120 Kilometer lange Zeit mit Brigitta Poor um den Sieg. Nach rund sieben Stunden musste sich die W40-Beste der Ungarin um 56 Sekunden geschlagen geben. Ihr Lebensgefährte Wolfgang Mayer fuhr auf der gleichen Distanz ein beherztes Rennen und wurde mit Platz sechs in der Gesamtwertung und Rang drei in M30 belohnt.

56 Sekunden: So viel fehlte der Niederhoferin Annette Griner von Wilier/Force Germany im Salzkammergut nach 120 Kilometern und sieben Stunden zum Sieg.
56 Sekunden: So viel fehlte der Niederhoferin Annette Griner von Wilier/Force Germany im Salzkammergut nach 120 Kilometern und sieben Stunden zum Sieg. | Bild: Wolfgang Mayer

Miriam Oeschger bei der Transalp vorn dabei

Einen Top-Start erwischte Miriam Oeschger (Niederhof) vom Team Herzlichst Zypern mit Teamkollege Phillip Meiser bei der Transalp von Tux nach Molveno. Das Duo lag nach der ersten Etappe in Brixen auf Rang zwei der Mixed-Wertung, hielt diese Platzierung auch auf der zweiten Strecke bis St. Vigil.

Zweite bei der Transalp: Noch bis Samstag fährt Miriam Oeschger vom Team „Herzlichst Zypern“ das Etappenrennen bis Molveno an der Seite von Teamkollege Phillip Meiser.
Zweite bei der Transalp: Noch bis Samstag fährt Miriam Oeschger vom Team „Herzlichst Zypern“ das Etappenrennen bis Molveno an der Seite von Teamkollege Phillip Meiser. | Bild: Scheibengruber, Matthias

Sabine Spitz wird Zweite in Albstadt

Neun Minuten hinter ihrer Epic-Partnerin Robyn de Groot (Südafrika) beendete Sabine Spitz vom Wiawis Team den 25. Bike-Marathon in Albstadt. Spitz, die zum zweiten Mal nach 2015 am Start war, fuhr die 83 Kilometer lange Strecke in 3:27.53,7 Stunden. Das Rennen begann schnell und war vor allem durch die Taktik geprägt.

Nach dem ersten Renndrittel kam es bereits zur Vorentscheidung bei den Frauen. Favoritin Robyn de Groot nutzte eine schnelle Männergruppe, um Sabine Spitz entscheidend zu distanzieren. Die Lücke war für die Peking-Olympiasiegerin nicht mehr schließen. Den zweiten Platz brachte die 47-Jährige souverän in Ziel und zeigte sich entsprechend zufrieden „Es war ein tolles Rennen und was meine Leistungsfähigkeit angeht, bin ich ebenfalls auf einem guten Weg“.

Zweite in Albstadt: Sabine Spitz – hier beim Waldhaus-Bikemarathon im Juni – war mit dem zweiten Rang in Albstadt zufrieden.
Zweite in Albstadt: Sabine Spitz – hier beim Waldhaus-Bikemarathon im Juni – war mit dem zweiten Rang in Albstadt zufrieden. | Bild: Welte, Gerd

20 Minuten vor Spitz kam Lars Reiniger (Orbea Serpentine Velosports) auf Platz 23 ins Ziel. Der Wehrer fuhr in dem stark besetzten Rennen lang in der Spitzengruppe. Gegen Ende hatte er aber nichts mehr zuzusetzen, freute sich aber über Platz 20 bei den Elite Männern.

Rang 90 in der Gesamtwertung der insgesamt 1753 Mäner und Rang 13 in seiner Altersklasse waren der Lohn für den Rheinfelder Michael Börner vom Dick Küchen Racing Team, der dank seines hervorragenden Fitnesszustandes die Strecke in 3:25 Stunden zurücklegte.