Sportschießen: – Das gab's noch nie in der Geschichte des Schützenvereins Albbruck-Kiesenbach. Die Luftpistolenschützen des Vereins wurden beim letzten Saisonwettkampf der Südbaden-Liga in Heitersheim ihrer Favoritenrolle gerecht und holten den Pokal der Liga-Meister mit nach Hause. Klar machten die Albbrucker den Titelgewinn durch einen 4:1-Sieg gegen die SSG Hohberg.

Trotz des glücklichen Endes war das Finale nervenauftreibend. Ins Finale war der SV Albbruck punktgleich mit den Sportschützen March gezogen. Der SV Albbruck war nur dank der besseren Einzelpunkte vorn gelegen. Das sollte auch nach dem Ligafinale so bleiben.

Die Marcher Sportschützen gewannen auch mit 4:1 gegen den KKSV Buchholz. Das bedeutete, dass der SV Albbruck auch einen Sieg gegen die SSG Hohberg benötigte, um den Titel einfahren zu können.

Da hatte doch der ein oder andere Albbrucker mit seinen Nerven zu kämpfen. Zum Glück präsentierten sich aber auch die Hohberger nicht in Bestform. So musste sich nur Marvin Dumke seinem Gegner mit zwei Ringen geschlagen geben. Auf Position eins hatte Thomas Albiez mit 369 Ringen zwar sechs Ringe mehr als seine Gegnerin aus Hohberg, lag aber sechs Ringe unter seinem Durchschnitt. Lukas Höck auf Position zwei ließ sich nicht beeindrucken und rief mit 365 Ringen seine bisherige Leistung ab. Sein Vorsprung betrug 15 Ringe. Während Marvin Dumke mit 364:366 Ringen verlor, setzten sich Markus Höck mit 356 und Myriam Lasry mit 359 Ringen durch. Die Gesamtringzahl von 1813 war also eher bescheiden, was die Freude über den Meistertitel aber keineswegs trübte.

In der Schlusstabelle ist der SV Albbruck-Kiesenbach Meister mit 18:4 Punkten und 42:13 Einzelpunkten vor den Sportschützen March (18:4/38:17). Dahinter wurde der ESV Weil Dritter (16:6/32:23). Die SG Tiengen wurde mit 0:22 Punkten Zwölfter und steigt als Tabellenletzter in die Verbandsliga ab.

Mit Spannung warten die Albbrucker Schützen nun auf die Aufstiegswettkämpfe zur Zweiten Bundesliga am 16. Februar in Ruit bei Stuttgart.