Radball: (wah) Zwei Duos des RSV Wallbach schafften bei den Deutschen Meisterschaften den Sprung ins Halbfinale. Sowohl die Wallbacher U13-Spieler Kimi Schrott und Jonathan Kranz als auch das U15-Team mit Mika Schrott und Lukas Stocker qualifizierten sich für die Halbfinals um die DM ihrer Altersklassen. Das Öflinger U15-Team mit Elias Engel und Felix Hinnenberger scheiterte im Viertelfinale. Da ihre heimische Flößerhalle belegt war, trugen die Wallbacher Kimi Schrott und Jonathan Kranz ihren Heimspieltag in Wehr – in der vom RSV Wehr zur Verfügung gestellten Zelghalle – aus.

Stark: Auch den U13-Radballern (von links) Kimi Schrott und Jonathan Kranz vom RSV Wallbach gelang die Qualifikation für das DM-Halbfinale.
Stark: Auch den U13-Radballern (von links) Kimi Schrott und Jonathan Kranz vom RSV Wallbach gelang die Qualifikation für das DM-Halbfinale. | Bild: Walter Huber

Gleich zu Beginn zeigten die beiden U13-Spieler Kimi Schrott und Jonathan Kranz ihren Kampfgeist und besiegten den Mitfavoriten aus Graben mit 4:1. Prechtal III, die als Nachrücker für die Mannschaft aus Kissing in das Starterfeld gerutscht waren, hatten beim 1:6 keine Chance gegen das starke Wallbacher Team. Eine knappe und spannende Partie leisteten sich Schrott/Kranz gegen die Mannschaft aus dem hessischen Langenselbold. Wieder gingen sie mit 2:1 als Sieger vom Platz. Von Trainer Timo Reinartz bestens eingestellt blieben die zwei jungen Radballer konzentriert und nutzen ihre Torchancen. So konnten sie mit dem 4:0 gegen Schweinfurt und dem 4:0 gegen Prechtal am Ende mit 15:0 Punkten und 20:3 Toren verdient den Gesamtsieg vor Graben und Langenselbold feiern. Diese drei Mannschaften haben hiermit ihr Ticket für das Halbfinale um die Deutschen Meisterschaften am 11. Mai gelöst. Auf den weiteren Plätzen folgten dann Prechtal III, Prechtal I und Schweinfurt.

Parallel kämpften in Gärtringen Mika Schrott und Lukas Stocker ebenfalls um den Einzug ins Halbfinale der Deutschen Meisterschaft. Nach einem mit 2:7 missglückten Start im Auftaktspiel gegen den Hauptkonkurrenten aus Gärtringen ließen sich die beiden Wallbacher nicht aus der Fassung bringen, so dass
Langenschiltach II klar mit 4:1 besiegt wurde. Das Spiel gegen Madgeburg war spannend, endete aber mit einem 2:1-Sieg für die Wallbacher.

Durch diese Erfolge beflügelt "schossen" die Wallbacher ihre folgenden Gegner vom Feld. Ginsheim II hatte beim 6:2 keine Chancen gegen den RSV Wallbach. Langenschiltach zeigte beim 6:0 keine große Gegenwehr gegen das konzentrierte Spiel des Duos Schrott und Stocker. Die Belohnung war am Ende Platz zwei hinter Gärtringen und vor Magdeburg sowie das Ticket für das Halbfinale am 11. Mai.

Auch für den RSV Öflingen war das Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft in der Altersklasse U15 angesagt. Im 290 Kilometer entfernten bayrischen Mindelheim kämpften Elias Engel und Felix Hinnenberger um das Weiterkommen. Sie starteten mit einem vielversprechenden 5:1-Sieg gegen die Mannschaft aus Lückersdorf Gelenau. In den folgenden Spielen mussten sich die jungen Öflinger dann aber teilweise sehr knapp geschlagen geben. Dies bedeutete in der Endabrechnung den sechsten Tabellenplatz.