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Frauenfussball Verbandsliga

FC Hausen – FC Hochrhein 0:1 (0:0). – Gerade Spiele gegen vermeintliche Außenseiter sind die schweren Aufgaben. Davon weiß Trainer Tobias Schneider vom FC Hochrhein nicht erst nach diesem mühsamen 1:0 beim Vorletzten FC Hausen ein Lied zu singen: „Wir haben es in dieser Saison nie geschafft, gegen eine der hinten platzierten Teams mal 90 Minuten durchzuziehen.“

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Allerdings bleibt zu erwähnen, dass beim FC Hochrhein im Wiesental erneut einige Stammspielerinnen fehlten. Schneider hatte für die Reservebank drei Spielerinnen aus der Reserve dabei.

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Mit Ach und Krach mühten sich seine Fußballerinnen zum Sieg beim FC Hausen, der munter dagegen gehalten hat. „Die erste Hälfte war zum Vergessen“, beschreibt Schneider den Spielverlauf. Bis auf einen Kopfball von Jennifer Birkenberger und einem Distanzschuss von Samira Schönstedt passierte bis zum Seitenwechsel nicht viel. Auf der Gegenseite hatte Lilly-Emma Ebner allerdings auch nicht viel mehr zu tun als ihre Gegenüber Vanessa Völz.

Geduldig bleiben: Trainer Tobias Schneider vom FC Hochrhein war zufrieden mit seiner Elf beim 1:0-Sieg in Hausen.
Geduldig bleiben: Trainer Tobias Schneider vom FC Hochrhein war zufrieden mit seiner Elf beim 1:0-Sieg in Hausen. | Bild: Scheibengruber, Matthias

Allerdings musste sich Schneider, der in der Halbzeitpause an die Stärken und die Geduld seiner Spielerinnen appellierte, keine Sorgen machen. Nach vorn blieb der Gegner auch nach dem Wechsel blass.

Tor des Tages: Samira Schönstedt traf für den FC Hochrhein zum 1:0-Sieg beim FC Hausen.
Tor des Tages: Samira Schönstedt traf für den FC Hochrhein zum 1:0-Sieg beim FC Hausen. | Bild: Scheibengruber, Matthias

Der Favorit wartete auf die Chance und wurde in der 67. Minute erlöst. Samira Schönstedt, vor der Pause nach einem Schuss an den Kopf kurz vor der Auswechslung, hatte ihren „Brummschädel“ überwunden und traf zum umjubelten Siegtor.

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Für Tobias Schneider zählten am Ende nur die drei Punkte: „Wir sind immer noch im Soll“, freute er sich über die Tabellenführung vor dem FC Freiburg-St. Georgen, der allerdings ein Spiel weniger ausgetragen hat.