Bild: Scheibengruber, Matthias
Bild: Scheibengruber, Matthias

Hallenfußball: – Klasse Kulisse, hervorragender Fußball und spielfreudige Nachwuchskicker. Der SV 08 Laufenburg präsentierte in der gut besuchten Rappensteinhalle den geneigten Zuschauern alles, was das Herz in der Fußballpause begehrt. Den krönenden Abschluss des international besetzten Turniers bot der mit drei Youngstern aus der Region bestückte FC Basel, der das schweizerische Finale gegen die Grasshoppers aus Zürich glatt mit 5:1 gewann.

Dass das U13-Team vom Rheinknie im Schnitt ein Jahr älter war als die Jungs vom Zürisee, wollte Trainer Atnan Neziri allerdings nicht als Vorteil gelten lassen: "Wir sind mit unserer Altersklasse noch an einem zweiten Turnier und haben unseren Kader für Laufenburg mit Perspektivspielern aufgefüllt." Das sind Jungs, die beim FC Basel unter Beobachtung stehen. Sie harmonierten mit dem Stamm, in dem Noah Behringer aus Schwörstadt, Charly Wilkening aus Schopfheim und als Kapitän Kevin Tröndle aus Luttingen mitmischten, indessen hervorragend.

Entspannt konnte sich indessen Giuseppe Indelicato dem Turniergeschehen widmen. Die Leitung der Spiele hatte er an Jugendleiter Heiner Berger übergeben, Vize Indelicato hatte im Vorfeld ganze Arbeit geleistet: "Das zieht sich über rund drei Monate hin, bis die beiden Turniere stehen", blickt er auf die Vorbereitung zurück: "Allerdings hat unser Turnier bei den Clubs einen so guten Namen, dass ich gar nicht so viele Vereine anschreiben muss, um jeweils 16 Mannschaften aufs Tableau zu bekommen."

Allerdings blieb es auch für Indelicato nicht aus, schnell zu reagieren, als kurz vor Turnierstart die Absage des FC Auggen herein flatterte: "Unser Trainer Ralf Schäuble hat es in kürzester Zeit geschafft, eine zweite Mannschaft auf die Beine zu stellen", lobt der Vize-Jugendleiter. Dass es die Laufenburger "Zweite" nicht in die Finalrunde schaffte, war dann aber eher der Qualität der Gegner geschuldet.

Dem 2:2 gegen ESPJ Bartenheim aus dem Elsass folgenden deftige Niederlagen gegen die späteren Gruppenbesten FC Waldkirch (0:7) und Grasshoppers Zürich (0:12). "Das war zweitrangig. Wichtig war, dass die Jungs so kurzfristig parat waren", zeigte sich Indelicato nachsichtig.

In der Runde der besten acht Mannschaften marschierten der FC Basel unter weiter. Hatte sich die Mannschaften in der Guppe bereits mit 17:1 Toren gegen den FC Tiengen 08 (5:0), FC Hausen (4:1) und SG Rheintal (8:0) durchgesetzt, schickten sie sich spätestens mit dem 6:1 gegen den FC Waldkirch an, den in der Gruppe sieglosen Titelverteidiger FC Wehr abzulösen. Im Halbfinale war der FC Emmendingen beim 4:1 ebenso wenig eine Hürde, wie zum Abschluss die Grasshoppers.

Die Züricher Buben hatten das Halbfinale gegen den FV Lörrach-Brombach mit 4:0 und das Viertelfinale gegen den FC Hausen mit 3:1 gewonnen. In der Gruppe netzten die GC-Junioren gleich 29 Mal ein. Vor dem 12:0 gegen die eingesprungenen Null-Achter siegten sie in gleicher Höhe gegen das Team aus Bartenheim. Einzig gegen den FC Waldkirch fiel die Niederlage verhältnismäßig knapp aus.

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