Favorit: Der EHC Herrischried mit Spielertrainer Tomas Zourek (rechts) geht mit einem 5:1-Vorsprung ins Viertelfinal-Rückspiel der Meisterrunde am Sonntag, 18.30 Uhr, gegen den EHC Bucheggberg II.
Favorit: Der EHC Herrischried mit Spielertrainer Tomas Zourek (rechts) geht mit einem 5:1-Vorsprung ins Viertelfinal-Rückspiel der Meisterrunde am Sonntag, 18.30 Uhr, gegen den EHC Bucheggberg II. | Bild: Heinz Frommherz

Eishockey: – Aktuell läuft es beim EHC Herrischried richtig rund. Im Pokal stehen die "White Stags" schon im Halbfinale, nun wollen die Hotzenwälder am Sonntag auch in der Meisterrunde gegen den EHC Bucheggberg II nachziehen. Die Voraussetzungen im wichtigsten Heimspiel der Vereinsgeschichte sind nach dem 5:1-Sieg im Hinspiel in Zuchwil nahezu optimal. Sollten sich die Herrischrieder fürs Halbfinale qualifizieren, gibt es mit großer Wahrscheinlichkeit ein Wiedersehen mit den Argovia Stars II, die ihr Viertelfinale gegen den SC Biberen deutlich mit 7:2 gewonnen haben.

Allerdings ist für die Männer um Kapitän Klaus Bächle trotz des souveränen 5:1 noch nichts entschieden. Das Blatt kann sich gerade im Eishockey sehr schnell wenden. Das weiß Kapitän-Assistent Jonas Schäuble: "Wir dürfen nicht zu fahrlässig mit dem Vorsprung umgehen und versuchen, das Spiel so schnell wie möglich klar zu machen".

Der EHC Bucheggberg II gibt sich nämlich noch lang nicht auf: "Wir hatten zwar im Hinspiel zu keinem Zeitpunkt eine Chance. Doch wir haben in dieser Woche hart an uns gearbeitet und wollen der erste Gegner sein, der beim EHC Herrischried in dieser Saison gewinnt", gibt sich Gästetorwart Nils Sterchi kämpferisch.

Marco Adler, Torwart des EHC Herrischried, ist überzeugt, dass sein Team vor einem harten Stück Arbeit stehen wird und erwartet einen heißen Tanz auf dem Eis: "Wir können davon ausgehen, dass die Bucheggberger von Beginn an loslegen wie die Feuerwehr. Ich rechne mit Vollgas-Eishockey."

Der EHC Bucheggberg II aus dem Kanton Solothurn steckt derzeit etwas in der Krise. Nach einer Serie von drei Niederlagen steht der Gast mit dem Rücken an der Wand. Die "White Stags" aus Herrischried dagegen glänzen mit einer lupenreinen Statistik im neuen Jahr. Alle sechs Spiele wurden mit einer Torausbeute von 39:15 gewonnen. Zudem ist die Tormaschine aus dem Hotzenwald in heimischer Halle seit dem 3:4 gegen den EHC Lausen vor über einem Jahr, am 4. Februar 2018, ohne Niederlage.