Radsport: – Geschafft! Wenn andere im Urlaub am Strand die Füße hoch legen, dann packt der 42-jährige Dirk Hierholzer aus Rheinfelden das Bike aus. Der einst beim EHC Herrischried aktive Eishockeyspieler wurde in den Ferien in den Dolomiten zum "Stoneman".

Der Trail in den Sextener Dolomiten ist eine Biketour vom Feinsten. Dabei sind 110 Kilometer und über 4000 Höhenmeter zu bewältigen. Auf den fünf höchsten Punkten, dem Markinele (2545 Meter), der Sillianer Hütte (2447 Meter), dem Passo Silvella (2329 Meter), dem Valgrande (1362) und der Rotwandwiesenhütte (1900) ragen rostige Eisenplatten in den Himmel mit der eingefrästen Skyline der Dolomiten. Diese Punkte dienen als Checkpoints für das abzustempelnde Armband.

Hobby–Mountainbiker Dirk Hierholzer startete morgens, kurz vor 6 Uhr, am „Stoneman-Spirit Info–Point“ in Sexten. Wer die Runde an einem Tag packt, bekommt zur Belohnung einen Stoneman in Gold. Für zwei Tage gibt es die Trophäe in Silber und wer gut mit 1500 Höhenmeter täglich bedient ist, darf sich über einen Stoneman in Bronze freuen.

Ab der Sillianer Hütte gilt es, einen schier nicht endenden Trail zu bewältigen. Auf der 2550 Meter hohe Hornischegg folgt die Demutpassage, ein stets auf Messers Schneide tänzelnder Singletrail mit überwältigendem Panorama und wohl eine der schönsten Passagen überhaupt.

Der Erfinder des Stoneman-Trail ist der ehemaliger Radprofi Roland Stauder. Er lotst Mountainbiker mit traditionellen Steinmännern durch die Dolomiten. Der Stoneman ist so konzipiert, dass technische Geräte überflüssig sind. Die Biker können sich voll und ganz auf den Trail und die Landschaft konzentrieren.

Zur sportlichen Herausforderung kommt ein guter Zweck. Mit dem Kauf des Startpaketes wir das Hilfsprojekt „ BACK TO LIVE“ für Kinder in Neopal unterstützt.

Infos zum Trail gibt es hier:

www.stoneman.it