Leichtathletik: – Als letzten Wettkampftest vor der Deutschen Meisterschaft am kommenden Wochenende in Berlin nutzte Carolin Gottschalk das Nachtmeeting. Am Tagessieg der Bad Säckingerin, die für den TSV Bayer 04 Leverkusen startet, im Hochsprung konnten die Konkurrentinnen nicht rütteln. Mit 1,70 Meter lag Gottschalk zehn Zentimeter vor der zweitplatzierten Alexia Groh (TV Riehen). Gottschalk war mit einer Saisonbestleistung von 1,80 Meter eine potenzielle Kandidatin für einen neuen Stadionrekord gewesen, ebenso wie das angekündigte Trio um Olympia-Teilnehmerin Alexandra Wester (ASV Köln) und den Kubaner Geovani Paz (LC Luzern) jeweils im Weitsprung sowie Stabhochspringerin Luzia Herzig (TV Engen). Sie fehlten jedoch allesamt auf der Starterliste.

Im Weitsprung der Männer erreichte Lukas Kerzendörfer (TuS Lörrach-Stetten) in der Gesamtwertung den dritten Platz. Er lag mit 6,34 nur einen respektive fünf Zentimeter hinter dem Zweiten sowie dem Sieger. Im Kugelstoßen glänzte Marius Rast vom ESV Weil. Mit allen seiner vier gültigen von sechs Versuchen hätte er sich den Tagessieg gesichert. Mit der Weite von 14,26 Metern blieb er nur neun Zentimeter unter seinem persönlichen Rekord.

Über 5000 Meter wurde der Laufenburger Omar Tareq (TuS Lörrach-Stetten) seiner Favoritenrolle gerecht, er siegte in 15:23,65 Minuten. Über 100 Meter gewann wie 2018 William Silvestre Alves vom USC Freiburg. Im strömenden Regen lief er in 11,25 Sekunden die beste Zeit des 31. Nachtmeetings.

Sinah Hänßler-Hug (TuS Lörrach-Stetten) startete in der für sie eher ungewohnten 400-Meter-Distanz. In 60,09 Sekunden wurde sie Gesamtdritte und verbesserte ihre bisherige Bestleistung um fast eine Sekunde.

Bei den Frauen über 800 Meter lief Evi Polito (LG Hohenfels) in 2:21,78 Minuten auf Rang zwei. Einen hochklassigen Speerwurf-Wettkampf boten Julian Lehmann (STBern) und Simon Hoenen (TV Lenzkirch). Der Schweizer übertraf bei fünf seiner sechs Versuche die 60-Meter-Marke und sicherte sich mit 66,32m den Tagessieg vor Hoenen (61,03).