Kegeln: (zek) Jonas Willer vom SKC Gerbertshaus-Kehlen hat sich Rang zehn bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Oggersheim erkämpft. Als Württembergischer Meister der U 14 traf der Elfjährige auf zahlreiche und starke Konkurrenz.

Nach seinem sensationellen Sieg bei den Württembergischen Meisterschaften vor Monatsfrist (wir berichteten) hatte sich Jonas Willer an Pfingsten gegen die Phalanx der Meister und Vizemeister in der Klasse U 14_vor großem Publikum zu stellen. Dem voraus war eine große Aktion gegangen: Dank des Engagements seines Vaters Maik, der Familie, Freunden, Gönnern und nicht zuletzt seines Heimatvereins SKC Gerbertshaus-Kehlen wurden Jonas und Maik vom Urlaubsort eingeflogen.

Im Vorlauf traf der Nachwuchskegler gleich auf die „großen“ Jungs; Kerle, die den Kehlener Jungspund um teils Längen überragten. Auf jeweils zwölf Bahnen nebeneinander wurde um jeden Wurf und jedes Holz gekämpft. Jonas startete gut mit 132 Kegeln, auch die zweite Bahn (129) gelang ihm stark, bevor er im dritten Durchgang die schwierige Bahn vier zu bespielen hatte (107). Auf der vierten Bahn zog er sich an allem hoch und sicherte sich mit 130 Holz und mit der Gesamtkegelzahl von 498 Rang zwölf im ersten Anlauf die Finalteilnahme – und das war schon ein Erfolg für sich.

Im Finale war er wieder der Jüngste und Kleinste – groß war die Welle der Unterstützung durch alle Württembergischen Teams und Fans: Mit lautstarkem Kampfgeschrei motivierten sie Jonas und unterstützen ihn dabei, nicht Letzter zu werden. Das jedoch verlangte von ihm alles ab: Mit 121 Kegeln gelang ein guter Start, auf Bahn zwei lauerte allerdings die Falle (100). Seinem Trainer und Vater Maik gelang es, ihn für die letzten beiden Bahnen neu auszurichten. Auf der dritten Bahn fielen dann gute 133 Kegel. Alles hing nun von der letzten Bahn ab: Jonas lief wie bestellt zu absoluter Hochform bezüglich Konzentration und Treffsicherheit auf und bewies mit 150 Kegeln einmal mehr unter großem Druck sein Können. Mit 504 Kegeln sicherte er sich den zehnten Rang, die Halle feierte ihn und die Fachwelt zollte hohes Lob.