Starke sieben Minuten entscheiden das Spiel

TV Ehingen – TB Kenzingen 31:27 (14:15)

In einer temporeichen Begegnung konnte sich der TV Ehingen am Ende den TB Kenzingen mit vier Toren Vorsprung durchsetzen. Eine Phase von sieben starken Minuten reichte den Gastgebern, sich mit fünf Toren abzusetzen (26:21/53.) und die Partie zu gewinnen.

Licht und Schatten

„Es gab Licht und Schatten, vor allem in unserem Abwehrspiel“, waren laut TV-Trainer Florian Maier die Gründe für die bis dahin immer wechselnden Führungen. Die zwei Punkte geben Selbstvertrauen und waren daher wichtig für den Schlussspurt in der Saison“.

Nach dem 3:3 rannten die Gastgeber bis zur 21. Minute immer wieder einem Ein-Tore-Rückstand hinterher, so auch zur Pause (14:15).

Ehingen ließ Chancen liegen

Es war eine enge Partie, die von Ehinger Seite durch zwei vergebene Siebenmeter und reihenweise liegengelassener Chancen im Angriff geprägt war. Kenzingens Torhüter Fabio Riemensberger konnte sich mehrfach auszeichnen und war der Garant für die Gäste-Führung.

Bärenstarke Abwehrleistung

Es dauerte bis zur 45. Minute, bis sich Ehingen die Führung zurückholen konnte (21:20). Mit tollen Spielzügen, einem gut aufgelegten Sascha Merk im Tor und einer bärenstarken Abwehrleistung schraubten die Ehinger den Spielstand sogar auf 26:21. Die Gäste fanden in der Folge keine Antwort mehr, um das Spiel zu drehen, sodass es beim 31:27-Heimsieg blieb. (js)

TV Ehingen: S. Merk, Tobias Küchler (Tor); M. Merk (5), Dannenmayer (1), Schädler, Stodtko (9/1), Gaie (2), Gessler (2), Renz (3), Schmidt (3), Jäger, Hosu (1), Güntert (4), Ilgenstein (1).

Die herausgespielten Chancen nicht genutzt

TV St. Georgen – TV Pfullendorf 29:21 (13:8)

Mit der Partie gegen den TV St.Georgen verloren die Pfullendorfer mit 21:29 das sechste Spiel in Folge. Die Kampfmoral der Pfullendorfer ließ zu wünschen übrig und zu viele Chancen wurden nicht in Tore umgewandelt. Mit dem Tabellenplatz dreizehn festigt Pfullendorf den direkten Abstiegsplatz.

Pfullendorfer Blackout

Das Spiel verlief bis zur 20. Minute völlig offen (6:6). Dann folgte ein Blackout bei den Pfullendorfern und die Gäste trafen sechsmal in Serie (12:6/26.), beim Stand von 13:8 ging es in die Pause.

St. Georgen setzte sich ab

In der zweiten Halbzeit konnte sich Pfullendorf trotz einiger Torerfolge nicht näher als fünf Tore an St.Georgen heranarbeiten (23:17/52.). Dann trumpfte St. Georgen wieder auf, platzierte eine Viererserie und entfernte sich deutlich von Pfullendorf (27:17/57.). Pfullendorf konnte nur noch ein wenig Ergebniskosmetik betreiben und musste sich mit 29:21 geschlagen geben.

"Unsere Abwehr kann es auch besser"

„Phasenweise haben wir es ganz gut gemacht und unsere Chancen herausgespielt. Dann produzierten wir allerdings zu viele technische Fehler. Unsere Abwehr kann es auch besser", resümiert der neue Pfullendorfer Trainer Jochen Trinkler das Spiel: "Wenn wir die herausgespielten Chancen in Tore umgemünzt hätten, wäre das Ergebnis ganz anders gewesen. Wir müssen für die noch anstehenden fünf Spiele das Positive mitnehmen und festigen.“ (ast)

TV Pfullendorf: Thews, Yaren (Tor); Augustin (2), Beckemeyer (1), Blocherer, F. Brändlin (3), T. Brändlin (1), Burkert (1), Karagol, Kempf (9/5), Kreth, D. Sugg (3), N. Sugg (1).

Steißlingener Oberliga-Reserve siegt

HG Müllheim/Neuenburg – TuS Steißlingen II 25:30 (13:16)

Gegen den Tabellenzehnten HG Müllheim/Neuenburg hat der TuS Steißlingen II nur anfangs Probleme und gewinnt am Ende mit 30:25.

Müllheim erwies sich als unangenehmer Gegner

Zu Beginn tat sich der TuS extrem schwer und fand nur schleppend in die Begegnung. Müllheim erwies sich als der erwartet unangenehme Gegner. So entwickelte sich eine ausgeglichene Begegnung, wo die Hegauer vor allem Probleme mit der offensiven 5:1-Abwehr der Gastgeber hatten.

Führung zur Pause

Fünf Minuten vor der Halbzeit stand es dann 13:12 für die Hegauer. Durch schnelles Umschalten über die erste und zweite Welle konnte sich Steißlingen bis zur Halbzeit sogar einen Drei-Tore-Vorsprung erspielen.

Auftakt nach Maß

Auch der Start in den zweiten Spielabschnitt war dann ein Auftakt nach Maß für die Steißlinger. Der Innenblock mit Daniel Weber und Claudio Gattinger stand nun deutlich besser. Zudem konnte der TuS auch im Angriff seine Stärken ausspielen, vor allem Christopher Benzinger wurde ein ums andere Mal gut in Szene gesetzt. So zog Steißlingen innerhalb von sieben Minuten auf 20:14 davon. Aufgrund einer Schwächephase des TuS konnte die HG zwar auf 19:22 (49.) verkürzen, doch Steißlingen ließ sich davon nicht beirren und gewann am Ende verdient mit 30:25.

TuS-Trainer zufrieden

„Ich bin zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft. Die Jungs haben trotz anfänglicher Schwierigkeiten sich im Spiel gesteigert und schlussendlich verdient gewonnen“ so TuS-Trainer Dominik Garcia nach dem Auswärtssieg. (mw)

TuS Steißlingen II: Beck, Beetz (Tor); Bartels (4), Bauer (1), C. Benzinger (4), Gattinger (4), Daniel Maier (6/6), Tassone (2), Rihm (3), David Maier (1), Weber (3), Wiedemann (2).

Kein Sieger im Kellerduell

TV Meßkirch – SG Gutach/Wolfach 25:25 (13:13)

Mit der Partie gegen die SG Gutach/Wolfach stand für den TV Messkirch ein richtungsweisendes Spiel an. Die Gäste aus dem Schwarzwald standen in der Tabelle direkt hinter den Meßkirchern. Mit einem Sieg hätte sich der TVM weiter absetzen können. Am Ende gab es keinen Sieger und das Spiel endete 25:25 unentschieden.

Meßkirch zur Pause in Führung

Das Spiel hielt über die gesamte Spielzeit, was im Vorhinein prognostiziert wurde. Keine Mannschaft konnte sich anfangs absetzen. Mal führten die Gäste mit einem Tor, mal waren es die Messkircher die in Führung gegangen waren. Der größte Vorsprung der ersten Halbzeit betrug 13:11 (28.) für den TVM. Doch auch dieses Mal konnten die Gäste die Partie ausgleichen und zum Halbzeitpfiff auf 13:13 stellen.

Gäste in der zweiten Hälfte stärker

In der zweiten Halbzeit kamen die Schwarzwälder etwas besser als die Partie wie die Hausherren. Dieses Mal drehten sie den Spieß um. Immer wieder erspielten sie sich einen Vorsprung von ein bis zwei Toren, doch der TV Messkirch kämpfte sich immer wieder zurück in das Spiel.

Am Ende wäre mehr drin gewesen

Am Ende müssen sich die Meßkicher noch ärgern, da mit einer etwas konzentrierteren Leistung hier wohl deutlich mehr drin gewesen wäre.

TV Meßkirch: Gasser, Henkel (2), Gedig (5), Kronhagel (1), Zacharias (1), Rebholz, Jan Häusler (6), Janeta, Kleinhans (2), Martin (5), Nopper, Potzinger, Jens Häusler (3).