Kunstradsport: Im Finale der besten Drei gewannen Sabrina Bürßner, Alina Bötzer, Franziska Bötzer, Stefanie Müller, Lea Münzer und Magdalena Jurisch den 4er Kunstrad der Juniorinnen, den 6er Kunstrad, den 4er Einrad der Juniorinnen und den 6er Einrad. Zudem führt Aach im 4er Kunstrad die EM-Qualifikation mit 350,74 Punkten vor Steinhöring (Junioren/335,74), Steinhöring (Juniorinnen/ 334,03), Worms (326,64) und Denkendorf (325,86) an.

In der EM-Ausscheidung setzten Sabrina Bürßner, Alina Bötzer, Franziska Bötzer und Stefanie Müller in der Vorrunde mit ausgefahrenen 182,84 Punkten ein erstes Ausrufezeichen. Im Finale sollte es dann aber nicht mehr so gut laufen. Die Hegauerinnen kamen zwar sturzfrei durch, das gute Kampfgericht übersah aber die kleinen Fehler nicht. Diese summierten sich, sodass am Ende 167,9 Punkte übrigblieben. Doch aus den Patzern konnte die Konkurrenz kein Kapital schlagen und musste sich hinter Aach einreihen.

Im 6er Kunstrad setzten sich Aach, Mainz-Ebersheim und Frohnlach in der Vorrunde durch. Sabrina Bürßner, Alina Bötzer, Franziska Bötzer, Stefanie Müller, Lea Münzer und Magdalena Jurisch steigerten sich nochmals und verbesserten die in der Vorrunde aufgestellte Bestleistung von 150,44 auf 158,26 Punkte.

Der nächste Coup folgte im 4er Einrad der Juniorinnen. Der Aacher 4er setzte mit 142,04 bereits in der Vorrunde eine Bestmarke. Sabrina Bürßner, Alina Bötzer, Franziska Bötzer und Lea Münzer legten dann eine Bestleistung mit 144,25 Punkten nach, was den zweiten Cup-Gewinn für die Hegauer bedeutete. Und der dritte Streich folgte sogleich. Auch im 6er Einrad war Aach an diesem Tag nicht zu schlagen. Nach 132,08 Punkten in der Vorrunde erreichten Sabrina Bürßner, Alina Bötzer, Franziska Bötzer, Stefanie Müller, Lea Münzer und Magdalena Jurisch im Anschluss 150,41 Zähler.

„Mit den Leistungen sind wir sehr zufrieden. Ich bin sehr stolz auf meine Sportlerinnen“, zog die strahlende Aacher Cheftrainerin Katja Gaißer Bilanz, drückte dann aber sogleich auf die Euphoriebremse: „In drei Wochen steht die nächste Europameisterschafts-Qualifikation an und Ende April die Junioren-DM in Nufringen. Es gilt nun für uns, die Form zu konservieren und das Programm noch sicherer zu machen, denn bei den nächsten Wettbewerben beginnen alle wieder bei null, so auch wir“, warnte Gaißer vor Übermut, „trotz der Führung sind wir noch nicht sicher bei der Junioren-EM in Bazenheid dabei.“ (ws)