Volleyball, 4. Bundesliga-Finalspiel

Berlin RV

VfB Friedrichshafen

2:3

Auch beim 3:2 (25:19, 33:31, 22:25, 19:25, 15:13)-Sieg in Berlin startete VfB-Trainer Vital Heynen mit Athanasios Protopsaltis, David Sossenheimer, Philipp Collin, Jakob Günthör, Daniel Malescha, Tomas Kocian und Markus Steuerwald. Insgesamt wirkten die Häfler konzentrierter und der amtierende Meister fahrig. So kamen die Gäste über 18:16, und 23:17 zu einem 25:19 im ersten Satz. Der zweite Durchgang verlief wesentlich enger. Nach dem 18:19 glich Friedrichshafen aus (22:22), Protopsaltis erarbeitete sich sogar den Satzball (24:23), doch Berlin kam immer wieder zurück. Chance um Chance vergaben die Teams jetzt – die Satzbälle wechselten hin und her. Schließlich machte Friedrichshafen den Punkt zum 33:31.

Auch der dritte Satz startete wie der zweite. Berlin ging mit Carroll und Kromm in Führung und blieb dies bis zur Mitte des Durchgangs (6:13, 9:15). Wieder wechselte Heynen doppelt, schickte Tischer an die Linie und der machte Druck. Friedrichshafen führte sogar durch den eingewechselten Atanasov (20:19), allerdings nutzten die Häfler dieses Mal ihre Chancen nicht. Protopsaltis und Boladz kamen nicht durch und Vigrass schlug das Ass (22:25). Berlin verkürzte trotz erneuter VfB-Aufholjagd. Satz vier war bis zum 9:9 durch Malescha ausgeglichen, bis die Friedrichshafener wieder den Faden verloren. (25:19)

In den Entscheidungssatz startete Robert Kromm mit einem Aufschlagfehler. Philipp Collin machte es besser und servierte das Ass (2:0). Takvam und Sossenheimer kamen durch und Friedrichshafen führte mit 4:1. Als Takvam Carroll zum 11:8 blockte, schien das Spiel schon durch. Doch wieder kam Berlin zurück (13:12). Dann nahm sich Kocian ein Herz, bediente Takvam und der holte die Matchbälle. Der starke Protopsaltis nutzte seine Chance und besorgte das 15:13.

„Wir haben das Momentum umgedreht und es ist nach dem Sieg am vergangenen Mittwoch auf unserer Seite“, sagte Friedrichshafens Trainer Vital Heynen nach dem Spiel. „Allerdings ist der Kampf um die Meisterschaft weiter offen. Wir müssen jetzt schnell heim, uns sortieren und dann am Mittwoch auf eine volle ZF Arena bauen.“ (gek)