Handball, 3. Liga Frauen

TV Möglingen

SV Allensbach

25:21 (15:8)

Der SV Allensbach war in der Anfangsphase der Partie nicht voll da und ließ einige gute Chancen liegen, woran auch die gute Torhüterin des TV Möglingen ihren Anteil hatte. Die Gäste vom Bodensee ließen nach dem verpatzten Beginn etwas den Kopf hängen (3:6/10.), was Trainerin Sandra Reichmann zum Team-Timeout veranlasste, um ihre Mannschaft wieder etwas in Tritt zu bringen. Die Wirkung hielt sich aber in Grenzen. Die Allensbacherinnen wirkten wie gelähmt. Der Wille war zwar da, doch sie schafften es nicht, in der ersten Hälfte noch die Kurve zu kriegen. So stand zur Pause ein 8:15-Rückstand für das Allensbacher Team zu Buche.

Die Kabinenansprache des Trainerteams schien Früchte zu tragen. In der zweiten Hälfte stand ein völlig anderes Allensbacher Team auf dem Feld. Die Gäste zeigten jetzt eine ganz andere Körpersprache und brachten mehr Emotionen ins Spiel, was sich auch entscheidend auf das Ergebnis auswirkte. Die Allensbacherinnen kamen in der Schlussphase bis auf zwei Tore heran (22:20/54.), doch statt das Spiel zu drehen, führten einfache Fehler dazu, dass der SVA wieder den Anschluss verlor und Möglingen das Spiel heimbrachte. Zu viel Nervosität war im Spiel beim Team von Oliver Lebherz und Sandra Reichmann. Am Ende stand eine 21:25-Niederlage zu Buche.

„Wie haben schlecht gespielt“, zog Sandra Reichmann Bilanz. „Positiv war, dass die Mädels nach der desolaten ersten Hälfte eine Reaktion gezeigt haben. Dass es am Ende nicht gereicht hat, ist schade. Ein Sieg für uns wäre allerdings auch nicht verdient gewesen“, so die Trainerin.

SV Allensbach: Wörner, Kuntz (Tor); Leenen, Person, Rothmund (4), Baur (2), Allgaier, Greinert (4), Maier (6/4), Mayer, Hoeppe, von Kampen (1), Hübner (3), Scholl (1).