Tennis: Noch keine 30 Jahre alt, aber schon deutscher Meister in der Klasse Herren 30. Da bei den Titelkämpfen im Sportpark des ehemaligen Daviscup-Spielers Jürgen Fassbender in Karlsruhe-Eggenstein der Jahrgang 1989, unabhängig davon, ob er schon das 30. Lebensjahr beendet hatte oder nicht, startberechtigt war, trat auch der 29-jährige René Schulte an.

Auf Position 1 bei dem von Freitag bis Sonntag dauernden Turnier wurde er seiner Favoritenrolle gerecht. Die ersten beiden Runden stellten keine großen Aufgaben dar und wurden vom Konstanzer, der für den TC Bad Homburg in der Regionalliga spielt, problemlos gemeistert. Der Ingolstädter Philipp Regnat war hingegen im Halbfinale durchaus eine echte Messlatte, doch mit einem 6:4- und 6:3-Erfolg zog Schulte ins Finale ein.

Dort traf er am Sonntag auf den ebenfalls 29-jährigen Kim Möllers, der für den TC Bredeney aufschlägt. Interessante Verbindung: Im Club spielt Möllers an der Seite von Peter Torebko, der 2017, gemeinsam mit René Schulte, das Doppelturnier bei den Überlingen Open gewonnen hat. Die beiden Finalisten kennen sich auch von einer ganzen Reihe von Turnieren bereits gut. Mit 6:3 und 6:4 behielt Schulte auch im Finale die Oberhand, sodass er sich den Meistertitel ohne einen Satzverlust im gesamten Turnier sicherte. „Egal, ob das jetzt die Klasse Herren 30 ist oder eine andere – Deutscher Meister zu werden, das ist schon eine geile Sache“, freut sich René Schulte über seinen Titel.