Hallenfußball: In einem veränderten Spielmodus ging es in der Schänzlehalle für die 15 Mannschaften in einem ersten Schritt darum, in einer der drei Gruppen möglichst viele Punkte zu sammeln, bevor das Turnier in die Zwischenrunde ging. Neben dem Team der Stuttgarter Kickers gingen hier auch die SSV Reutlingen und die AKA Vorarlberg (die beiden späteren Finalisten) als Gruppenerste hervor. Für die drei Gruppenfünften war das Turnier nach der Vorrunde bereits beendet.

In einem zweiten Schritt spielten die zwölf verbliebenen Mannschaften in vier Kleingruppen, der sogenannten Champions- und Europa-League, ihre Positionen für die Platzierungsbegegnungen aus. Auch hier gelang den Mannschaften aus Reutlingen und Vorarlberg jeweils der Gruppensieg. Beide standen damit nach ihren konstanten Leistungen souverän als Finalisten fest.

Die Platzierungsspiele waren hart umkämpft und wurden teilweise erst spät entschieden. Im Spiel um Platz drei standen sich mit dem FC Schaffhausen und Rheintal Bodensee zwei Schweizer Mannschaften gegenüber, mit dem glücklicheren Ausgang für Rheintal Bodensee. Im Finale dann zeigte AKA Vorarlberg gegen den ebenfalls stark spielenden SSV Reutlingen eine beachtliche Leistung, und deshalb ging der Kensington-Cup 2019 völlig verdient erneut an die Nachbarn aus Österreich.

Bester Spieler des Turniers wurde Erkan Yalcin (AKA Vorarlberg), bester Torschütze Dean Kanalas vom SSV Reutlingen und bester Torwart Felix Bauer vom FC Schaffhausen. (pw)

Platzierungen

1. AKA Vorarlberg, 2. SSV Reutlingen, 3. Rheintal Bodensee, 4. FC Schaffhausen, 5. FC Wil, 6. Stuttgarter Kickers, 7. FV Ravensburg, 8. FC Villingen 08, 9. VfB Friedrichshafen, 10. SC Konstanz-Wollmatingen, 11.
Offenburger FV, 12. JFV Singen, 13. Calcio Kreuzlingen, 14. Freiburger FC, 15. Eintracht Freiburg.