Herr Plavci, wie fühlt sich die Vorbereitung auf die Oberligasaison an? Wurde im Training eine Schippe zugelegt?

Das Training ist eigentlich gleich wie in der letzten Saison, denn da mussten wir ja auch einiges leisten. Aber es ist jetzt schon so, dass der Kader in der Breite deutlich zugelegt hat, mehr Spieler dazu gekommen sind und mit ihnen auch deutlich mehr Qualität. Ich denke, dass die Oberliga eine Herausforderung wird, vor allem für die Jungen im Kader. In der Oberliga ist das Tempo und die Aggressivität deutlich höher, wie wir ja schon im Pokalfinale gegen Villingen gesehen haben. Und da hoffe ich, dass wir bestehen können.

Beim Schoch-Cup haben schon eine ganze Reihe von Neuzugängen gespielt, einige Trainingseinheiten wurden auch schon absolviert, sodass Sie einen Eindruck über Ihre neuen Mitspieler gewinnen konnten. Wurde die Qualität auf Oberliganiveau angehoben?

Ja, definitiv. Es war bisher oft so, dass viele Spieler wussten, dass sie sicher spielen werden, weil es auf ihrer Position kaum Alternativen gab. Jetzt kommt eine echte Konkurrenzsituation dazu, wir müssen alle im Training mehr Gas geben.

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Und wenn Sie jetzt Ihre Oberligaerfahrung einbringen könnten: Wo wird sich die aktuelle Rielasinger Mannschaft in der Tabelle einordnen?

Das ist schwer zu sagen. Aber ich denke, dass wir mitspielen können, und ich hoffe natürlich, dass wir in der Oberliga bleiben. Ein Tabellenplatz zwischen acht und zehn wäre am Ende der Runde gut für uns.

Sie haben Ihre Rückennummer 10 zurück – ist das ein gutes Zeichen für die anstehende Runde?

Das war schon immer meine Lieblingsnummer, die hatte ich schon in der Jugend. Mit der fühle ich mich wohl. Und wenn ich weiß, dass diese Nummer auf meinem Trikot steht, dann bin ich sehr positiv gestimmt. Ich freue mich sehr, dass ich sie wieder habe.

Fragen: Jürgen Rössler