Ist die Verbandsliga Ihrer Meinung nach ausgeglichen oder gibt es klare Favoriten?

Sijaric: Ich denke, dass die Verbandsliga in dieser Saison noch ausgeglichener sein wird. Jeder kann jeden schlagen. Aber natürlich gibt es die üblichen Verdächtigen wie den Offenburger FV, den Kehler FV oder auch den FC Radolfzell, die favorisiert in die Runde gehen.

Kautzmann: Die Verbandsliga ist so ausgeglichen wie lange nicht mehr. Das gilt sowohl für die oberen, als auch für die unteren Tabellenplätze. Dennoch gibt es auch in dieser Saison wieder Mannschaften, die andere Mittel zur Verfügung haben und die ich deshalb in der Pole-Position sehe: Offenburger FV, SC Pfullendorf, Kehler FV. Der Titel spielt in unseren Gedanken keine Rolle. Wir wollen uns unter den ersten acht Mannschaften der Liga etablieren und vor allem die Entwicklung der Spieler vorantreiben.

Wie verlief die Vorbereitung?

Sijaric: Mit der Vorbereitung sind wir sehr zufrieden. Meine Mannschaft hat sehr gut gearbeitet, und wir haben ein gutes Level erreicht, was die Fitness angeht. Spielerisch und taktisch haben wir noch etwas Bedarf, aber das sind Themen, an denen wir das ganze Jahr arbeiten müssen.

Kautzmann: Die Vorbereitung verlief überwiegend positiv. Im Mittelpunkt stand vor allem die Arbeit am Defensivverhalten, damit wir unsere Gegentore deutlich reduzieren, ohne unsere Spielweise zu verändern.

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Was wird Ihr Team in der Saison 19/20 auszeichnen?

Sijaric: Wir haben eine sehr junge Mannschaft, der wir einen spielerischen Ansatz verpasst haben. Mit der Unbekümmertheit und einer gehörigen Portion Mut wollen wir offensiven Fußball bieten.

Kautzmann: Wir haben eine sehr junge, intelligente und hungrige Mannschaft mit enormem Entwicklungspotenzial. Wir wollen weiterhin mutigen und offensiven Fußball zeigen, sodass die Zuschauer gerne auf die Mettnau kommen.

Wie bewerten Sie den ersten Gegner?

Sijaric: Die DJK Donaueschingen ist ein unangenehmer Gegner. Aufsteiger zum Auftakt sind nie einfach, weil sie auch mit einer gewissen Euphorie spielen. Wir erwarten deshalb ein Spiel auf Augenhöhe.

Kautzmann: Wie schwer es ist, in Waldkirch zu spielen, wissen wir aus der vergangenen Saison, sodass wir gewarnt sind.