Fußball-Kreisliga A, Aufstiegsrelegation: TuS Immenstaad – SV Orsingen-Nenzingen (Mittwoch, 19 Uhr, Sportplatz Forstwiesen). – Drei Teams konkurrieren – aber nur eines setzt sich durch. Einer der drei Zweitplatzierten der drei Staffeln. Und heute geht es los. Mit der Partie Immenstaad gegen Orsingen-Nenzingen, der Türkische SV Konstanz steigt am Samstag gegen den Verlierer dieses Spiels ein.

Beide Trainer rechnen mit engem Spiel

Uwe Strüver, Trainer des TuS Immenstaad, will „den Heimvorteil nutzen“ und „freut sich riesig auf die Spiele“. Lange stand sein Team in der Staffel 3 auf Platz eins, wurde aber kurz vor Saisonende noch vom SV Deggenhausertal abgelöst. Und muss nun nachsitzen. „Vielleicht hatten wir am Schluss nicht die notwendige Konsequenz“, sagt Stüver, fügt aber an: „Mit der Saison bin ich trotzdem zufrieden. In der Relegation wollen wir eine Schippe drauflegen. Ich erwarte ein Spiel auf Augenhöhe.“ Auch Daniel Matt, Spielertrainer des SV Orsingen-Nenzingen, prognostiziert „ein 50:50-Spiel“. Trotz der umgekehrten Vorzeichen: Der TuS muss nachsitzen, Orsingen-Nenzingen darf das. Steißlingen wurde souverän Meister, der SVON sicherte sich erst im Endspurt die Relegation. „Wir wollen auf Sieg, aber kontrolliert spielen“, sagt Matt. „Um aufzusteigen, müssen wir, glaube ich, beide Spiele gewinnen.“

Paolantonio übernimmt für Matt

Für Matt und Co-Trainer Manuel Straub werden die beiden Spiele die letzten sein. „Aus beruflichen und familiären Gründen geben sie das Traineramt ab“, sagt Alexander Seliger, Spielausschussvorsitzender des SV. „Sie bleiben dem Verein aber erhalten.“ Übernehmen wird Alessandro Paolantonio, der vom Liga-konkurrenten FC Öhningen-Gaienhofen kommt. „Wir sind sehr glücklich, Alessandro kennt den Verein und passt sehr gut zu uns“, sagt Seliger.