SG H2Ku Herrenberg – HSG Konstanz II 29:28 (17:16)

Gutes Spiel, ohne sich dafür selbst zu belohnen – so fasste Matthias Stocker den Auftritt seiner Mannschaft in Herrenberg prägnant zusammen. Die HSG Konstanz II war stets auf Augenhöhe, in Hälfte eins sogar über weite Strecken in Front, und hatte auch nach der Pause mehrmals die Chance, in Führung zu gehen. Am Ende steht jedoch eine hauchdünne 28:29 (16:17)-Niederlage.

"Zu viele Fehler"

Für den Trainer der Drittliga-Reserve lag dies vor allem an „zu vielen Fehlern.“ Vor allem in der Vorwärtsbewegung zwischen den Feldern. Patrick Volz eröffnete den harten Kampf mit der 2:0-Führung für die Gelb-Blauen und holte diese mit dem 6:5 (10.) auch wieder zurück. Als dann Samuel Löffler auf 13:11 (23.) erhöhte, schien es so, als könnte man an den guten Auftritt gegen den Zweitplatzierten aus Pforzheim anknüpfen.

Sekunden vor der Pause die Chance zur Führung

Dies gelang jedoch nur in Teilen. Was dabei am ärgerlichsten war für Matthias Stocker: „Dass wir zu viel verballert haben“, meinte der B-Lizenzinhaber. Dennoch hatte die HSG Konstanz II Sekunden vor der Pause die Chance zur Führung, vertändelte jedoch und wurde mit der Pausensirene mit dem Gegentor bestraft.

Benjamin Schweda feierte tolles Comeback

Auch im zweiten Durchgang konnten sich die Württemberger nicht mehr als auf drei Treffer absetzen. Immer wieder gelang es den Konstanzern, den Anschluss wieder herzustellen, wie zum 23:24 (48.) oder 27:28 durch Benjamin Schweda etwas mehr als eine Minute vor dem Ende. Der Spielmacher feierte nach langer Leidenszeit ein tolles Comeback und erzielte sechs Tore. Zum Punkt reichte es dennoch nicht mehr.

Stocker hadert mit vergebener Chance

„Aus der ersten Halbzeit müssen wir mehr machen und mit einer Führung in die Kabine gehen“, trauerte Stocker der vergebenen Chance nach, „danach hatten wir sechs, sieben Mal die Chance zum Ausgleich.“ (joa)

HSG Konstanz II: Ebert, Gemeinhardt (Tor); Mauch (2), Mittendorf, Both (3), Mack, Löffler (7), Fehrenbach (1), Schweda (6/3), Merz (4), Lauber, Volz (4), Dahm, Hadlich (1). – Z: 400.