Eine enorm wilde Achterbahnfahrt hat die HSG Konstanz II in der ersten Saisonhälfte hinter sich. Nach acht Siegen in Folge thronte das Konstanzer Talentteam einige Wochen an der Tabellenspitze. In den letzten acht Partien vor der Spielpause konnte es allerdings nur einen Punkt verbuchen. Im neuen Jahr sollen die Ausschläge nun geringer werden. Ein Erfolg am Freitag in der Schänzle-Sporthalle gegen den Tabellenzweiten SG Pforzheim/Eutingen wäre eine große Überraschung.

"Da kommt eine Hausnummer auf uns zu"

Zwar verlor der Drittliga-Absteiger die ersten vier Heimspiele allesamt, ansonsten entschied er ausnahmslos alle Spiele für sich und kann damit auf eine beeindruckende Auswärtsstärke mit sieben Siegen in sieben Spielen verweisen. „Pforzheim ist die aktuell stabilste Mannschaft der Liga“, sagt der Trainer der HSG Konstanz II, Matthias Stocker. „Da kommt eine Hausnummer auf uns zu.“

Das Hinspiel entschieden die Konstanzer für sich

Im Hinspiel jedoch gelang den jungen Konstanzern der Coup: 22:19 siegten sie in Pforzheim. Weil, erklärt Stocker, sein Team damals exzellent gedeckt und in Moritz Ebert einen famos aufgelegten Schlussmann hatte. Nach der herbeigesehnten Pause, in der einige Blessuren auskuriert und die vergangenen Wochen verarbeitet werden konnten, steht die Drittliga-Reserve seit dem 7. Januar wieder im Training und hatte nach ein paar Kraft- und Spinning-Einheiten mit funktionellem Training schnell wieder den Fokus auf das Spielerische gelegt.

„Die Köpfe sind wieder frei“, freut sich der Konstanzer Übungsleiter. „Alle sind mit Lust zurück. Jetzt sehen wir nach vorne, nach einem insgesamt äußerst positiven letzten Jahr für uns.“ Nicht mit dabei sein kann Lukas Herrmann, der sich am Mittwoch den Fuß verdreht hat und voraussichtlich mehrere Wochen pausieren muss. Dafür steht der schon in der 2. Bundesliga zum Einsatz gekommene Manuel Both wieder für den Kreis im Kader. (joa)