Handball-Testspiel: HSG Konstanz – VfL Pfullingen (Freitag, 20 Uhr, Schänzle-Sporthalle). – Seit 1. Juli arbeitet die HSG Konstanz in der Vorbereitung auf ihre sechste Saison in der 2. Handball-Bundesliga hin. Die guten Trainingseindrücke überschatten dabei ein wenig etwas größere Verletzungssorgen, die auch beim ersten Testspiel für einige Herausforderungen sorgen werden.

Offene Rechnung

Am Freitag, 20 Uhr, kommt nun Drittligist VfL Pfullingen nach knapp zwei Trainingswochen zum ersten Vergleich in die Schänzlehalle. Ein echter Härtetest: Nur ein Team hatte in der vergangenen Drittliga-Spielzeit in Konstanz gewinnen können: der VfL Pfullingen (28:29). Davor und danach blieb Konstanz daheim ungeschlagen. Auch mit Ex-Bundesligaspieler Daniel Brack als neuem Kommandogeber an der Seitenlinie werden die Gäste von der Echaz, die von 12. bis 14. Juli ein Trainingslager in Konstanz beziehen, mit ihrer extrem offensiv agierenden Abwehr ein schwer zu bespielender Gegner sein.

Daniel Eblen zufrieden

Die ersten Trainingseinheiten sind indes jedenfalls schon einmal zur Zufriedenheit von Daniel Eblen verlaufen. „Die Jungs haben sehr fleißig im athletischen Bereich und in Sachen Ausdauer gearbeitet“, lobt der HSG-Coach. Im personellen Bereich, so der 44-Jährige weiter, läuft es jedoch noch „nicht so überragend.“ Samuel Wendel ist verletzt und Paul Kaletsch und Tim Jud leiden noch unter den Nachwehen des erst fünf Wochen zurückliegenden letzten Relegationsspieles gegen Rostock. Bei Kaletsch steht die Ampel langsam wieder auf grün, bei Kapitän Jud „wird man in den nächsten Tagen sehen müssen“, so Eblen. Dazu werden Neuzugang Áron Czakó (Infekt) und Fabian Maier-Hasselmann wohl noch nicht eingreifen können.

Guter Eindruck von Neuzugängen

Von den drei Neuzugängen Áron Czakó, Fynn Beckmann und Michael Haßferter hat Eblen bereits sehr positive Eindrücke gesammelt. „Alles nette Kerle“, sagt er, „die einen körperlich sehr fitten Eindruck hinterlassen haben.“ Nun soll das Zusammenspiel in den nächsten Wochen immer mehr forciert werden, obwohl durch die Verletzungen auch der eine oder andere Akteur auf einer nicht angestammten Position zum Einsatz kommen könnte.