3. Handball-Liga, Frauen: TV Möglingen – SV Allensbach (heute, 17 Uhr, Stadionhalle). – „Phasenweise war das richtig stark, was wir gegen Metzingen gezeigt haben“, bilanzierte Vorstand Andreas Spiegel nach dem Heimsieg gegen die Bundesligareserve des TuS und ergänzt: „Aber wir müssen konstanter werden. Ein Einbruch wie kurz vor der Pause darf nicht passieren.“ Tatsächlich spielten die Drittligahandballerinnen des SV Allensbach gegen den Vorjahresmeister eine sichere Abwehr und zogen ihr Tempospiel auf. Durch eigene Fehler brachten sie den Gegner aber wieder zurück ins Spiel.

Beim Tabellensechsten Möglingen darf dies nicht passieren. Der TV hat zuletzt in Würm-Mitte gezeigt, wozu er in der Lage ist (32:19). Er wird sicher alles daran setzen, sich für die 27:30-Hinspielniederlage in der Riesenberghalle zu revanchieren. Dabei haben die Gastgeberinnen auf die anhaltende Verletzungsmisere reagiert und mit Marina Maric und Anastasia Antonewitch helfen zwei erfahrene Spielerinnen bis Saisonende aus. Dazu gesellt sich die Nummer 2 der Torschützinnenliste (163 Treffer), Sulamith Klein, auf die der SV Allensbach ein besonderes Augenmerk haben muss.

Bei den Handballerinnen vom Bodensee hat sich Tabea Maier nach einer Knieverletzung wieder fit gemeldet. Einige Spielerinnen sind angeschlagen, trotzdem kann der SVA mit breiter Brust nach Möglingen fahren. Um den Platz im Spitzentrio zu halten, benötigt die Mannschaft von Trainerin Sandra Reichmann und Teamchef Oliver Lebherz einen Sieg. Gröbenzell steht nur zwei Punkte dahinter und wäre bei Punktgleichheit durch den direkten Vergleich ebenso vor den Allensbacherinnen wie der ESV Regensburg mit 26:12 Punkten. Die Bayern müssen am Samstag bei der SG Kappelwindeck/Steinbach ran, die noch gegen den Abstieg kämpft, die Regensburgerinnen am Sonntag in Metzingen.