HSG Konstanz – HABO Bottwar 35:32 (13:14)

„Wichtig ist, dass wir die Punkte geholt haben“, meinte HSG-Trainer Thomas Zilm nach dem hart erkämpften 35:32-Sieg der Konstanzer A-Jugend gegen HABO Bottwar. Lange war es vor allem ein Kampf mit den eigenen Nerven und vielen vergebenen Möglichkeiten. Unter dem Strich zählen die zwei wichtigen Punkte für den HSG-Trainer.

Konstanz zu Beginn mit Fehlern

Zu Beginn der Partie hatten zunächst die Gäste leichte Vorteile, Konstanz hingegen beging noch einige technische Fehler. Die Gastgeber wirkten immer wieder sehr nervös, als sie klare Chancen ausließen. Fünfmal in der ersten und dreimal in der zweiten Halbzeit haben die Konstanzer den Pfosten oder die Latte getroffen. Dem Druck und der Aufregung wollte Zilm dies jedoch nicht zusprechen. „Das ist einfach etwas Pech“, meinte er. „Heute hat sich das leider etwas gehäuft.“

Moritz Ebert hielt die HSG im Spiel

Wie auch die Fehler auf beiden Seiten in einer durchwachsenen Leistung von beiden Mannschaften, wie sich der B-Lizenzinhaber ausdrückte. „Das war sicher nicht besonders toll anzusehen.“ In der Anfangsphase wollte den Hausherren dabei noch nicht viel gelingen. Wäre nicht Torwart Moritz Ebert mit überragenden Reflexen serienweise auf dem Posten gewesen, hätten sich die Konstanzer nicht über einen deutlichen Rückstand beschweren dürfen. So hielt der Beachhandball-Nationaltorwart die HSG im Spiel, auch, als die Gäste nach 23 Minuten mit 13:10 in Führung gingen.

Fehlerquote reduziert

Zu Beginn des zweiten Durchgangs hatte sich jedoch die Mannschaft von Thomas Zilm und Daniel Behrendt endlich etwas gefangen, die Fehlerquote wurde deutlich reduziert. Yannick Sauter traf schließlich zum 24:20 (43.), später erhöhte Jan Stotten den Vorsprung auf fünf Tore. Das reichte am Ende zu einem wichtigen Erfolg, der nach dem Seitenwechsel mit einem Doppelschlag von Keeper Moritz Ebert zum 16:16 und 17:16 eingeläutet wurde. „Er hat uns zu Beginn im Spiel gehalten“, lobte Zilm seinen Torhüter.

Mit der Vorstellung nicht ganz zufrieden

Doch lange war es seiner Mannschaft nicht gelungen, die Schwächephasen des Gegners für einen beruhigenderen Vorsprung zu nutzen. HSG-Trainer Zilm: „Wir haben den Druck erhöht, es aber verpasst, uns vorentscheidend abzusetzen. Die Möglichkeiten dazu waren da.“ Doch dazu fehlten der Konstanzer A-Jugend die Kaltschnäuzigkeit. So war der B-Lizenzinhaber lediglich mit dem Ergebnis und weniger mit der Vorstellung an sich zufrieden. „Dass wir gewonnen haben ist gut“, sagte er. „Wir werden es aber ansprechen, dass man sich auf einer solchen Leistung nicht ausruhen kann.“ (joa)

HSG Konstanz: Koester, Ebert (2), Bammel (Tor); Kirschmann, Fehrenbach (11/3), Sauter (1), Stotten (4), Berger (1), Wangler (1), Koch, Duffner (1), Mastrocola (7/1), Sahin (4), Küchler (3).