HSG Konstanz II – SV Remshalden 30:21 (18:9)

Einen nie gefährdeten 30:21-Heimsieg feierte die Drittliga-Reserve der HSG Konstanz gegen den SV Remshalden. Damit sicherte sich die HSG II zwei wichtige Zähler im Kampf um den Klassenerhalt. „Eine gute Leistung des ganzen Teams“, lobte HSG-Trainer Matthias Stocker seine Mannschaft.

Kaum Mittel gegen Konstanzer Deckung

Nicht einmal sechs Minuten hatte es in der Partie gedauert, da traf der erneut starke Linksaußen Patrick Volz per Doppelschlag zum 4:1 und zeigte, in welche Richtung das Spiel gehen sollte: In Richtung der ersatzgeschwächten Gäste aus Remshalden, die auf beide etatmäßigen Kreisläufer verzichten mussten. Ohne diese fand der SV kaum ein Mittel gegen die Konstanzer Deckung – und insbesondere Beachhandball-Nationaltorwart Moritz Ebert.

„Moritz hat uns den Rücken freigehalten"

Reihenweise parierte der junge Schlussmann freie Würfe und bereitete damit zugleich den Weg für das Umschaltspiel seiner Vorderleute. „Moritz hat uns den Rücken freigehalten, wenn wir eine Schwächephase hatten“, lobt Stocker seinen Keeper. Auch im Positionsangriff fanden die Konstanzer immer wieder gute Lösungen, um die 5:1-Deckung des SV Remshalden auseinanderzuspielen. Vor allem auf die sicheren Außenspieler war im Abschluss Verlass.

Frühe Vorentscheidung

Mit der breiteren Bank spielten die Hausherren ihre Vorteile im schnellen Spiel weiter aus. Die letzten sieben Minuten vor dem Seitenwechsel nutzten die Konstanzer schließlich für die frühe Vorentscheidung. Remshalden traf noch einmal, Konstanz netzte sechsmal ein und erhöhte von 12:8 auf 18:9 zur Pause. Stocker gestand, dass es schwierig sei, im Gefühl der deutlichen Überlegenheit und Führung die Konzentration hochzuhalten. Höher als auf zwölf Tore wie beim 27:15 (50.) konnte seine Mannschaft den Vorsprung nicht ausbauen, stattdessen konnten die Gäste mit einer kleinen Resultatsverbesserung den Rückstand bei neun Toren Differenz halten. (joa)

HSG Konstanz II: Ebert (1), Gemeinhardt (Tor); Mauch (3/2), Mittendorf, Michelberger (1), Gottesmann, Both (2), Löffler (3), Fehrenbach (2/1), Schweda (3/3), Lauber (4), Volz (7), Braun (4), Hadlich.

SG HeddesheimTuS Steißlingen 21:29 (11:15)

Gegen die SG Heddesheim konnte der Steißlinger Trainer Jonathan Stich bis auf Maurice Wildöer auf alle Spieler zurückgreifen. Die Steißlinger agierten von der ersten Sekunde an konzentriert und die aggressive 3:2:1-Abwehr machte den Gastgebern das Leben schwer.

Ein Vier-Tore-Vorsprung zur Halbzeit

Die Hegauer konnten sich so früh auf 7:3 absetzen (11.). In der Folge schlichen sich jedoch einfache Fehler ins Spiel des TuS, zudem vergab man zwei Strafwürfe – und auf einmal war die SG wieder auf 8:9 (20.) herangekommen. Steißlingen ließ sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen und auch TuS-Torhüter Leon Sieck war gut aufgelegt. So konnte man sich zur Halbzeit einen Vier-Tore-Vorsprung erarbeiten (15:11).

Neuzugang Wöhrle mit der Vorentscheidung

Auch nach der Pause ließ die Steißlinger 3:2:1-Abwehr wenig zu. Vorne konnte Rückraumspieler Louis Rothkirch überzeugen, welcher immer wieder in die Tiefe ging und kaum zu halten war. So zog der TuS erstmals auf sechs Tore zum 19:13 davon. Spätestens mit dem Tor von Neuzugang Wöhrle zum 28:18 war die Begegnung vorzeitig entschieden.

"Die Mentalität war perfekt“

„Man hat den Jungs schon beim Aufwärmen angesehen, dass sie unbedingt gewinnen wollen. Die Mentalität war von der ersten bis zur letzten Minute perfekt“, zeigte sich TuS-Trainer Jonathan Stich zufrieden. „Vor allem freut mich, dass wir bis zum Ende konzentriert geblieben sind und den Vorsprung souverän verwaltet haben.“ (mw)

TuS Steißlingen: Walter, Leon Sieck (1); Biedermann (1), Euchner (3/2), Klotz, F. Maier, Stefan Maier, Steffen Maier (1), Lennart Sieck (3), Rothkirch (7/2), Storz (1), Ströhle (7/2), Wangler (2), Wöhrle (3)