Trotz kalter Temperaturen will die SV Allensbach alles andere als eingefroren aus der Winterpause in die Rückrunde starten, wenn am Samstag, um 19.30 Uhr, der TSV Haunstetten zu Gast in der Riesenberghalle sein wird.

"Es wird Zeit, dass es wieder losgeht"

„Es wird Zeit, dass es wieder losgeht und wir wieder in unseren Rhythmus kommen“, sagt die Allensbacher Trainerin Sandra Reichmann vor dem Spiel. Die Mannschaft sei gut vorbereitet, auch wenn in der Spielpause keine Testspiele stattfanden. Nach zwei Wochen Handball-Abstinenz seien die Allensbacherinnen dann aber wieder „voll ins Training eingestiegen“ und haben sich gut auf den Gegner vorbereiten können, so Reichmann.

Respekt vor dem Gegner

Gegen den wird es keine leichte Aufgabe werden, denn die Position der Augsburgerinnen – sie stehen auf Rang acht – trüge, warnt die SVA-Trainerin. „Haunstetten steht zu unrecht auf dem Tabellenplatz. Ihr Ziel ist es sicherlich, sich nach vorne zu etablieren.“ Deshalb habe man Respekt vor dem Gegner und wolle konzentriert die Aufgabe angehen.

„Es war noch nie unsere Taktik, uns auf einzelne Spieler zu konzentrieren“

Mit Haunstetten wird auch die starke Torschützin Sarah Irmler nach Kaltbrunn kommen.Bereits im Hinspiel erzielte sie zehn Tore gegen Allensbach – mit 86 Treffern steht sie derzeit auf Platz drei der Torschützenliste. Grund zur Sorge sieht Sandra Reichmann diesbezüglich jedoch nicht. „Es war noch nie unsere Taktik, uns auf einzelne Spieler zu konzentrieren“, erklärt sie gelassen. „Wir schauen auf uns und dass wir ein gutes Gefühl in der Abwehr bekommen. Wir bleiben also unserem Prinzip treu, dass wir hinten die Sicherheit holen und schnell nach vorne spielen“, gibt sie die Marschrichtung für die Partie gegen die Augsburgerinnen vor.

„Wir wollen die Punkte bei uns am Riesenberg behalten“

Ein Sieg würde den Allensbacherinnen, die nur einen Punkt weniger als Tabellenführer Freiburg haben, mindestens den Anschluss garantieren. Um diese Aufgabe zu realisieren, steht Sandra Reichmann der volle Kader – mit Ausnahme der verletzten Julia Willauer, die aufgrund eines Kreuzbandrisses die restliche Saison ausfällt – zur Verfügung.

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Trotz Minusgraden gebe es keine Grippeausfälle zu beklagen. „Wir haben alle Infekte an uns vorbeigeschickt“, sagt Reichmann mit einem Lächeln, und fügt mit Blick auf den Samstag hinzu: „Wir wollen die Punkte bei uns am Riesenberg behalten.“