2. Volleyball-Bundesliga: TG Rüsselsheim II – TSV Mimmenhausen (heute, 20 Uhr, Großsporthalle). – Jetzt ist der letzte Spieltag der Saison doch noch ein richtig spannender geworden. Nicht gerade zur großen Freude des Aufsteigers, der noch um den Klassenerhalt kämpfen muss.

Dichtes Feld potenzieller Absteiger

Weil die Mimmenhauser Kontrahenten um den Klassenerhalt „seit langer Zeit gegen uns gespielt haben“, hat sich hinter Christian Pampel und dem TSV Mimmenhausen ein in den vergangenen Wochen sich immer mehr verdichtendes Feld potenzieller Absteiger gesammelt. Die schlechtesten Karten im Rennen um den Klassenerhalt haben freilich Freiburg und Gotha.

Nur drei Punkte helfen Freiburg und Gotha

Der Tabellenzehnte und der -elfte brauchen drei Punkte, wollen sie Mimmenhausen auf den letzten Drücker noch überholen. Zwei reichen nicht. Freiburg hat aber eine hohe Hürde zu überwinden, trifft auf Tabellenführer Eltmann. Der Papierform nach eine klare Sache. Eltmann ist aber schon Meister und Aufsteiger: Mal sehen, ob das Auswirkungen auf die Spielweise hat, Freiburg so eine unerwartete Chance bekommt. Gotha hat ein Heimspiel gegen Karlsruhe – aber auch da scheinen drei Punkte schwer machbar.

Klassenerhalt in eigener Hand

Also darf der Mimmenhauser Spielertrainer zuversichtlich auf den allerletzten Showdown blicken. Weil die Volleyballer „den Klassenerhalt immer noch in eigener Hand haben“, wie der ehemalige internationale Diagonalangreifer zurecht bemerkt. Die Ankündigung der Rüsselsheimer, keine neue Zweitliga-Lizenz zu beantragen, lässt die Mimmenhauser Hoffnungen nicht unbedingt wachsen.

Rüsselsheim II zieht Team zurück

Rüsselsheim will sich mit Sicherheit positiv von Fans und Liga verabschieden. Mimmenhausen wird natürlich alles tun, den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu schaffen. Unwillkommen ist dabei aber nicht, dass eher unwahrscheinlich ist, dass sowohl Gotha als auch Freiburg drei Punkte holen. Darauf bauen sollte Mimmenhausen aber auch nicht. Deshalb müssen Kapitän Michael Diwersy und seine Männer in Rüsselsheim bewerkstelligen, was sie trotz guter Chancen bis jetzt nicht zustande gebracht haben: Den Zähler zum endgültigen Verbleib in der zweithöchsten Liga erschmettern.