Handball, 3. Liga, Frauen

SV Allensbach

HCD Gröbenzell

31:38 (14:18)

Die Drittligahandballerinnen des SV Allensbach müssen sich auch im zweiten Spitzenspiel innerhalb einer Woche geschlagen geben. War es gegen Tabellenführer Freiburg noch denkbar knapp, zeigten die Gastgeberinnen gegen den Zweitligaabsteiger aus Gröbenzell vor allem in der Defensive keine gute Leistung.

Das Spiel begann ausgeglichen und bis zum 7:6 durch Svenja Hübner konnte der SVA immer ein Tor vorlegen. Ein Team-Timeout von Gröbenzell brachte den gewünschten Effekt und der HCD konnte beim Stand von 8:7 erstmals in Führung gehen. Bis zur Pause bauten die Gäste diesen Vorsprung sogar auf vier Tore aus. 18 Gegentore zeigten da schon, dass den Allensbacherinnen vor allem in der Abwehr der Zugriff auf ihre Kontrahentinnen fehlte. „Egal, in welcher Formation wir gespielt haben, es wollte nichts gelingen“, bilanzierte Trainerin Sandra Reichmann nach dem Spiel. Im Angriff machte es ihre Mannschaft aber durchaus gut, kurz vor der Halbzeit hatten die Gastgeberinnen jedoch Pech mit mehreren Pfostentreffern.

Der entscheidende Bruch im Spiel zuungunsten des SVA kam dann direkt nach dem Wiederanpfiff. Einige unnötige Ballverluste nutzte der HCD Gröbenzell, um auf 23:16 davonzuziehen. Folgerichtig die Auszeit des SV Allensbach. Anschließend gelangen den Gastgeberinnen wieder schöne Angriffsaktionen und auch einfache Tore aus dem Rückraum. Allerdings konnten sie sich in der Defensive nicht dafür belohnen. So hatte der Sieben-Tore-Rückstand auf Gröbenzell auch bis zum Ende der Partie Bestand.

Beste Werferin aufseiten des SVA war Nadja Greinert mit zehn Toren, die unter der Woche wie Sarah Rothmund, Julia Willauer und Leonie Scholl auch, ihren Vertrag verlängert hatte (wir berichteten). Beim HCD Gröbenzell bekamen die Allensbacherinnen Kreisläuferin Lisa Antl, die ebenfalls zehn Treffer erzielte, nicht in den Griff.

Kommenden Samstag fährt der SV Allensbach zum Auswärtsspiel nach Kappelwindeck/Steinbach. Für das Spiel dort sind noch Plätze im Bus frei. Wer mitfahren möchte, meldet sich unter info@sva-bundesliga.de. Nach einer zweiwöchigen Pause steht dann am 9. März eines der Saisonhighlights, der Superball in Konstanz, auf dem Programm. (as)

SV Allensbach: Wörner, Leenen (beide Tor); Person, Rothmund, Greinert (10), Maier (6/3), Mayer (1), Höppe (5), von Kampen (4), Hübner (5), Scholl. – Z: 300.