Tennis: 48 Herren und 30 Damen kämpften in Salem drei Tage lang um ein Gesamtpreisgeld von 4000 Euro und wertvolle Punkte für die deutsche Rangliste.

Harter Kampf im Damenfinale

Hart gekämpft wurde auch im Damenfinale. In einem packenden Match zwischen der Nummer eins der Setzliste, Steffi Bachofer vom TC Bernhausen (DTB-Ranking 33), und Isabella Pfennig vom TC Großhesselohe München (DTB-Ranking 49), beim Turnier in Salem an Position zwei gesetzt, konnte sich Pfennig denkbar knapp durchsetzen. Nachdem die Münchnerin den ersten Satz überraschend deutlich mit 6:1 für sich hatte entscheiden können, fand die erfahrene Bachofer im zweiten Satz deutlich besser ins Spiel und gewann diesen mit 6:3. Nach einer 4:1-Führung im dritten Satz sah sie bereits wie die sichere Siegerin aus, doch das Blatt wendete sich erneut in diesem Match. Pfennig kämpfte sich noch einmal heran und behielt schließlich im Tie-Break des dritten Satzes die Oberhand.

Sieg für Ismaninger

Ebenfalls einen Tie-Break, wenngleich im zweiten Satz, konnten die zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauer auf der Anlage des TC Salem beim Herren-Finale verfolgen. Hier setzte sich Michael Weindl (TC Ismaning), die Nummer 128 der deutschen Rangliste und bei den Salem Open an drei gesetzt, gegen die Nummer 6 der Setzliste, den Reutlinger Kevin Hümpfner, mit 6:2 und 7:6 durch. Der 20-jährige Hümpfner musste wohl seinem intensiven Halbfinale Tribut zollen, das er erst nach drei Sätzen gegen den tschechischen Routinier Karel Vesecky gewonnen hatte.

Zufriedene Verantwortliche

Sehr zufrieden mit dem Verlauf der Salem Open waren die verantwortlichen Vorstandsmitglieder des TC Salem, Lothar Bröski und Josef Knäple. Das Damen-Feld, in diesem Jahr zum ersten Mal als Turnier der Kategorie A5 ausgetragen, war in der Spitze außergewöhnlich stark besetzt. Gleich vier Spielerinnen der Top 100 in Deutschland hatten gemeldet, darunter mit den Finalistinnen Bachofer und Pfennig zwei, die zu den 50 besten Tennisspielerinnen in Deutschland gehören.

Aber auch das Herren-Feld wies in diesem Jahr mit über 60 Anmeldungen eine neue Rekordzahl an Anmeldungen auf, sodass einige Spieler erst über die Warteliste als Nachrücker ins Feld kamen.