TV Bittenfeld – HSG Konstanz 31:31 (18:17)

Mit dem 31:31 beim Tabellendritten TV Bittenfeld ist der A-Jugend der HSG Konstanz – trotz dezimiertem Kaders – ein echter Coup gelungen. „Wir haben alles rausgeholt, was ging“, nannte HSG-Trainer Thomas Zilm die Grundvoraussetzung für den unerwarteten Punktgewinn.

Mit dezimiertem Kader angereist

Mit lediglich zehn Feldspielern angereist, „konnte keiner Verantwortung abgeben“, meinte B-Lizenzinhaber Zilm. „Alle haben sie übernommen und gezeigt, was sie auf dem Kasten haben.“ Gegen den Favoriten, der zudem über vier Wechseloptionen mehr verfügte, bäumte sich das kleine Konstanzer Aufgebot von Beginn an auf.

Bittenfeld übernahm erst nach 21 Minuten die Führung

Kaum drei Minuten waren gespielt, da hatte Jugend-Nationalspieler Luca Mastrocola die HSG mit 3:1 in Front geworfen. Erst nach knapp 21 Minuten übernahm das Topteam aus Bitteneld mit 14:13 die Führung. Kurz darauf erhöhten die körperlich sehr präsenten Gastgeber um ihre starken Einzelspieler im Rückraum und am Kreis auf 17:14. Als dann Max Oehler mit einem Doppelschlag auf 24:19 (41.) stellte, deutete es auf einen Einbruch der Gäste hin.

5:0-Lauf zum Ausgleich

Konstanz zeigte jedoch Einsatz und körperliche Präsenz. „Damit kam Bittenfeld nicht so klar“, meinte HSG-Trainer Zilm. „Wir haben es damit geschafft, sie immer wieder in die zweite Angriffswelle zu treiben und haben schnelle Tore verhindert.“ Florian Wangler krönte einen 5:0-Lauf der HSG-Talente zum Ausgleich (24:24). Danach entwickelte sich ein Krimi mit wechselnder Führung. Etwa eine Minute vor Spielende brachte Julian Küchler den Drittliga-Nachwuchs ein letztes Mal mit 31:30 in Front. Sogar zwei Punkte schienen möglich, doch Bittenfeld glich aus. Konstanz hatte die nochmalige Chance zum Sieg, jubelte aber schließlich auch über einen wertvollen Punkt.

HSG Konstanz: Koester, Bammel (Tor); Kirschmann, Fehrenbach (5/1), Balthes (2), Sauter, Stotten, Berger (3), Wangler (7), Mastrocola (2), Sahin (5), Küchler (7).