Offenburger FV – 1. FC Rielasingen-Arlen (Samstag, 15.30 Uhr). – Der Kampf um den Aufstieg in die Oberliga Baden-Württemberg zwischen dem 1.FC Rielasingen-Arlen und dem Freiburger FC steuert auf den Höhepunkt zu. Mit einem Punkt Vorsprung geht die Talwiesen-Elf auf die Reise zum Offenburger FV, dessen dritter Abschlussplatz bereits feststeht. Der Freiburger FC empfängt zeitgleich den Tabellenvierten SV 08 Kuppenheim.

Für die Hegauer galt es, zu Beginn der Woche die Enttäuschung über die Finalniederlage gegen den FC 08 Villingen abzuschütteln. Doch die Lust auf den möglichen Meistertitel hat den Fokus sehr bald auf das Endspiel um die Meisterschaft gerichtet. Eigentlich war die gesamte Rückrunde eine Anreihung von Finalspielen, zu konstant spielten sowohl die Hegauer als auch die Freiburger. Die Mannschaft von Michael Schilling gewann 2019 alle Punktspiele und war in jedem Spiel unter Druck, weil der FFC lange Zeit zwei Punkte voran war. Am 24. Spieltag wendete sich das Blatt. Der FFC unterlag in Radolfzell, und die Talwiesen-Elf übernahm die Tabellenführung.

Nun fällt die Entscheidung beim Offenburger FV. Der Club war gut in die Saison gestartet, war lange Zeit der erste Verfolger des Freiburger FC. Doch mit der ersten Saisonniederlage am zehnten Spieltag rutschte der OFV in eine Krise, auch bedingt durch eine Verletzungsserie. In der Rückrunde stabilisierte sich der Ortenauer Traditionsverein und steht auch in der Rückrundentabelle auf Platz drei. Es ist also durchaus ein anspruchsvoller Gegner, auf den der Tabellenführer trifft. Die Elf von Florian Kneuker möchte sich mit einem positiven Ergebnis von seinen Anhängern verabschieden, dem gegenüber steht der Tabellenführer, der Meister werden und dem Freiburger FC die Aufstiegsrunde überlassen will. Personell hofft man beim 1. FC, dass die zuletzt angeschlagenen Spieler sich soweit regenerieren konnten, dass diese entscheidende Partie in bestmöglicher Besetzung angetreten werden kann. (te)

Radolfzeller Kehraus gegen Lörrach

FC 03 Radolfzell – FV Lörrach-Brombach (Samstag, 15.30 Uhr). – Zum letzten Spiel kommt der FV Lörrach-Brombach ins Mettnaustadion. Die Radolfzeller haben das Saisonziel Klassenerhalt bereits nach 23 Spieltagen erreicht und stehen auf dem hervorragenden fünften Tabellenplatz. Sollte ein Sieg gegen Lörrach-Brombach gelingen und gleichzeitig Kuppenheim beim Freiburger FC verlieren, wäre sogar Platz vier noch möglich, was für die junge Mannschaft ein Riesenerfolg wäre.

Bei den Gästen aus dem Dreiländereck, die vor der Runde zu den Geheimfavoriten gezählt wurden, lief es nicht so gut. Nach gutem Start gab es aus 20 Spielen nur vier Siege, sodass sie auf einen Abstiegsplatz abrutschten. Mit dem neuen Trainer Erkan Aktas kam der Erfolg zurück, von den letzten fünf Spielen wurden vier gewonnen. Da es für beide Mannschaften um nicht mehr viel geht, können sie befreit aufspielen. Der FC 03 Radolfzell hat allerdings noch etwas gutzumachen, unterlag er in der Vorrunde doch mit 2:4 in Lörrach. Schaut man auf die Ergebnisse der letzten Wochen, sind die Gäste leichter Favorit. Tobias Krüger kann am Samstag nicht eingesetzt werden, da er nach der Roten Karte im Spiel in Endingen gesperrt ist. Seine Mannschaftskollegen wollen aber noch mal alles geben, um mit einem Sieg und einem guten Gefühl in die verdiente Pause gehen zu können. (km)

Letztes Spiel für Marco Konrad

SC Pfullendorf – 1. SV Mörsch (Samstag, 15.30 Uhr). – Am Samstagnachmittag empfängt der SC Pfullendorf den 1.SV Mörsch. Das Heimspiel wird das letzte des scheidenden Trainers Marco Konrad sein. Gegen die Gäste, die theoretisch noch absteigen können, geht es für den SCP um einen guten Abschluss.

Die Konrad-Elf wird die Saison entweder auf Platz sieben oder acht beenden. Nachdem sie als Aufsteiger einen guten Saisonstart hinlegte, folgte im Herbst eine kleine Krise. Aus dieser konnte sie sich sehr gut befreien und gewann im November alle vier Spiele. Nach der Winterpause folgte ein stetiges Auf und Ab. Der SCP gewann nie mehr als zwei Spiele in Folge und verlor nie mehr als zwei Spiele nacheinander. Unentschieden spielte die Linzgauer seitdem nicht mehr. In der kompletten Saison haben die Rot-Weißen 13 Siege, drei Unentschieden und 13 Niederlagen zu verzeichnen bei einem Torverhältnis von 54:42. „Wir sind der mit Abstand beste Aufsteiger. Bei mir herrscht vollste Zufriedenheit. Unser Saisonziel ist erreicht“, bilanziert Robert Hermanutz, der Sportliche Leiter des SCP.

Der Gegner steckt dagegen noch im Abstiegskampf. „Mörsch wird alles Menschenmögliche versuchen, um einen Punkt zu holen. Das wird eine heiße Nummer“, erwartet Hermanutz. Doch die Pfullendorfer sind in diesem Jahr sehr heimstark. Von fünf Heimspielen gewannen sie vier und verloren lediglich eines. Darauf baut auch Hermanutz: „Wir wollen uns von den Fans mit einem Sieg verabschieden.“ (stl)