Fußball-Landesliga: FC NeustadtFC Löffingen (Samstag, 15.30 Uhr). (daz) Sowohl in Neustadt als auch in Löffingen ist die Vorfreude auf das Derby groß. Da beide Städte nur 14 Kilometer voneinander getrennt sind, ist, wie beim ersten Derby an der B 31, Ende Oktober wieder mit einer guten Zuschauerzahl zu rechnen. Damals nutzte Löffingen den Heimvorteil zu einem 4:1-Sieg. Zudem kommen die Gäste mit einem Vorteil von zehn Punkten und bewiesen zuletzt ausgezeichnete Form. Neustadt musste am vergangenen Wochenende wegen der Spielabsage in Schonach zuschauen.

„Natürlich hat so ein Derby eine gewisse Brisanz. Unabhängig davon benötigen wir Punkte, um bald auch rechnerisch den Klassenerhalt sicher zu haben“, sagt Neustadts Spielertrainer Florian Heitzmann. Er sieht sein Team in der Pflicht, die drei Punkte zu holen: „Das Ergebnis aus der Vorrunde spielt da nicht die primäre Rolle. Vielmehr denke ich an unseren Tabellenstand. Mir ist es nicht egal, ob wir die Saison auf Platz acht oder 13 abschließen. Ich möchte so weit wie möglich nach oben.“

Den jüngsten Lauf der Gäste hat Heitzmann registriert. „Offensiv bringt Löffingen eine enorme Qualität mit. Wir sollten da kompakt stehen, aber auch unsere Chancen suchen und vor allem nutzen.“ Wieder ein Thema für die Anfangsformation ist Thomas Fischer, der nach seiner Verletzung im Training einen guten Eindruck hinterließ. Jonas Feser ist ebenfalls im Kader, nachdem er zuletzt häufiger aufgrund beruflicher Verpflichtungen passen musste. Ob Heitzmann selbst spielt, ließ er im Vorfeld offen. „Wenn wir die Positionen gut besetzen können, dränge ich mich nicht danach.“

Mit neun Punkten und 17:1 Toren schloss der FC Löffingen die vergangenen drei Partien ab. An Selbstvertrauen sollte es den Gästen nicht mangeln. „Wir haben Respekt, aber keine Angst vor Neustadt“, sagt FCL-Trainer Uli Bärmann und ergänzt: „Das Duell rot gegen blau hat in der Mannschaft eine gewisse Vorfreude ausgelöst. Da werde ich keinen Spieler extra motivieren müssen. Alle wollen gern spielen.“

Trotz des tabellarischen Vorteils seiner Elf erwartet Bärmann einen starken Gegner. „Neustadt hat enorme Qualität und Erfahrungen. Viele Spieler haben einige Jahre in der Verbandsliga gespielt und sind uns voraus. Wir müssen und werden auf unsere Stärken bauen“, kündigt Bärmann an und denkt an viel Tempo im eigenen Spiel.

Wieder im Kader ist Stammtorhüter Dominik Osek. Dagegen gilt es Marco Bürer und Marco Schwirtz zu ersetzen. „Beide waren zuletzt in einer blendenden Verfassung. Ich werde nach dem Abschlusstraining entscheiden, mit welchen Spielern ich ihre Positionen neu besetzen werde“, hält sich Bärmann noch bedeckt.

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