Fußball-Landesliga: DJK DonaueschingenSV Geisingen (Sonntag, 15 Uhr). (daz) Das Derby gewinnt seine Brisanz aus der Tabellenkonstellation. Spitzenreiter Donaueschingen darf sich im Kampf um die Meisterschaft nach der Niederlage in Stockach keinen weiteren Punktverlust erlauben. Für Geisingen ist klar: Sollte die Elf mit leeren Händen vom Platz gehen, ist nach nur einer Saison der Weg zurück in die Bezirksliga wohl beschlossene Sache. Ende November gewann die DJK den ersten Vergleich in Geisingen mit 3:1.

Die Donaueschinger haben die jüngste Niederlage in Stockach ausgewertet und abgehakt. Der Blick geht ausschließlich nach vorne. Auch wenn Platz eins verloren ging, haben die Allmendshofener weiterhin einen Vorteil. Gewinnen sie die restlichen Partien, sind sie Meister. „Wir müssen aus den vier verbleibenden Spielen noch zehn Punkte holen“, rechnet Trainer Tim Heine vor. Die ersten drei davon soll es gegen den Nachbarn geben. Heine erwartet einen Gegner, der um seine wohl letzte Chance kämpfen wird, sagt aber auch: „Wir schauen auf uns. Eine konzentrierte Leistung ist nötig.“ Angesprochen hat der Trainer, dass seine Spieler zuletzt die schwierigen Dinge gut lösten, die einfachen aber manchmal nicht. Exemplarisch dafür stehen zwei Gegentreffer in Stockach.

Da Markus Burger weiterhin verletzt fehlt, wird im Saisonfinale Sebastian Neininger zwischen den Pfosten stehen. Ausfallen wird Jannik Beha (Muskelfaserriss). Der Donaueschinger Kader ist jedoch groß und gerade im Saisonfinale wollen sich möglichst viele Spieler zeigen und mithelfen, den bisher größten Erfolg in der DJK-Geschichte anzupeilen. Heine selbst hat die Geisinger in der Rückrunde unter dem, neuen Trainer noch nicht gesehen, hat aber alle nötigen Informationen, um seine Elf einzustellen. .

Geisingens Trainer Andreas Probst freut sich auf die Partie: „Für uns ist es das einfachste Spiel der Saison. Wir sind klarer Außenseiter und haben nichts zu verlieren.“ Mut macht den Geisingern, dass sie zuletzt gerade in der krassen Außenseiterrolle punkteten. So beim FC Bad Dürrheim (1:1) oder auch beim FC 08 Villingen II (0:0). „Dies zeigt auch, dass wir es in erster Linie gegen die Teams der zweiten Tabellenhälfte versäumt haben, Punkte zu holen“, ergänzt Probst.

Nach einem spielfreien Wochenende hat sich personell nicht viel bei den Gästen verändert. Schmerzlich vermisst der Trainer weiterhin den verletzten Fabian Federle. Auch Zoltan Kovac steht verletzt nicht zur Verfügung. „Wir haben unter der Woche gut trainiert. Jetzt warte ich das Abschlusstraining ab und werde dann elf Spieler nominieren, mit denen wir in Donaueschingen eine Chance haben wollen“, fügt Probst an.