Fußball-Landesliga: DJK DonaueschingenFC Furtwangen (Mittwoch, 19 Uhr). Im ersten Auftritt als Landesliga-Meister dürfen sich die Donaueschinger auf eine sicherlich große Zuschauerkulisse freuen. Gratulieren werden auch die Gäste, zumal DJK-Trainer Tim Heine viele Jahre in Furtwangen tätig war. Punkte wollen die Bregtäler jedoch nicht auf den Gabentisch legen. Sie benötigen diese selbst, um auch rechnerisch in der Liga zu bleiben.

Rund 24 Stunden haben die Donaueschinger Spieler von Sonntag bis Montag ihren großen Erfolg nahezu durchgefeiert. Nun gilt es den Fokus wieder auf das Spiel zu legen. „Ich werde sicherlich rotieren. Spieler, die zuletzt weniger zum Einsatz kamen, aber ebenfalls ihren Anteil am Titelgewinn haben, bekommen eine Chance“, kündigt Heine an. Der Coach denkt an Spieler wie Stefan Heitzmann, Benedikt Ganter oder Heiko Reich, der als einziger Spieler aus dem Kader, neben dem Trainer, schon in der Verbandsliga gespielt hat.

Heine hat einen großen Kader und erwartet trotz der Umstellungen keinen Leistungsabfall. Andererseits haben auch die Stammspieler angekündigt, gern spielen zu wollen. „Wir wollen uns als würdiger Meister präsentieren, egal wer auch immer auflaufen wird. Natürlich ist die Spannung etwas raus. Am taktischen System wird nichts verändert“, fügt Heine an.

Immerhin hat ein Donaueschinger Spieler noch eine weitere Titelchance. Stephan Ohnmacht könnte Landesliga-Torschützenkönig werden. Er ist auf dem besten Weg. Aktuell hat Ohnmacht mit 30 Toren sechs Treffer Vorsprung vor dem Zweitplatzierten Alexander German vom FC Bad Dürrheim.

Für Patrick Staudt, zusammen mit Jörg Ringwald noch zwei Partien Spielertrainer beim FC Furtwangen, ist es eine große Motivation beim Meister zu spielen. „Donaueschingen ist verdient Meister geworden. Wir freuen uns auf die Aufgabe. Bei der DJK ist zwar der Druck weg, aber leichter wird es für uns dennoch nicht“, sagt Staudt.

Selbst wenn die Donaueschinger ihre Elf umstellen, sieht Patrick Staudt weiterhin großes Potenzial beim Gegner. Er selbst kann seine Wunschformation bringen, da es bei den Bregtälern kaum Verletzungssorgen gibt und auch aus beruflichen Gründen kein Spieler abgesagt hat. Alle seien heiß. Vor allem auch jene Spieler, die die Furtwanger verlassen werden.

Furtwangen schaute am vergangenen Wochenende spielfrei zu. Staudt hofft, dass der Rhythmus dadurch nicht verloren ging. „Wir haben vor der Pause mit dem 0:0 in Villingen und dem 1:1 gegen Denkingen zwei gute Spiele gegen starke Gegner abgeliefert“, so Staudt. Nur zu gern möchten die Bregtäler schon vor dem abschließenden Spiel am Samstag gegen den FC Singen die noch nötigen Zähler holen, um ohne jeglichen Druck in das finale Spiel zu gehen. Dann hätten nach Spielende beide Mannschaften Grund zum Feiern.