Fußball-Landesliga: FC Bad DürrheimFC Löffingen (Donnerstag, 19 Uhr). Da der Bad Dürrheim Spieler Sime Fantov am Wochenende heiratet, wurde die Partie auf Wunsch der Gastgeber auf Donnerstag vorgezogen. In Löffingen feierte Bad Dürrheim Anfang November einen hohen 5:1-Erfolg, auch weil Löffingen die Partie nur mit neun Spielern beendete.

Die Kurstädter haben weiterhin die Minimalchance auf Platz zwei. Voraussetzung dafür sind drei Siege in den restlichen drei Partien. „Unser Ziel sind neun Punkte. Alles andere liegt dann nicht in unserer Hand“, weiß Bad Dürrheims Trainer Enrique Blanco an. Er hat den klaren Erfolg in Löffingen längst abgehakt und verweist mehr auf die letzten starken Ergebnisse der Gäste. „Löffingen hat eine seit Jahren eingespielte Mannschaft, die punktuell immer verstärkt wurde“, ergänzt Blanco.

Die angeschlagenen Bad Dürrheimer Akteure sollen geschont werden. So wird wohl auch der junge Ahmet Colak, der zuletzt in Neustadt schon nach 23 Minuten mit einer Zerrung vom Platz musste, eher nicht spielen. „Ich werde zwei, drei Spieler aus unserer A-Jugend in den Kader berufen. Die Jungs sollen diese Spiele nutzen, um Erfahrungen zu sammeln“, so Blanco. Der Trainer erwartet ein Duell auf Augenhöhe und wünscht sich, dass seine Elf mit einem Heimsieg Fantov ein vorzeitiges Hochzeitsgeschenk bereitet.

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Löffingens Trainer Uli Bärmann hat das Ergebnis der Vorrunde in der Spielvorbereitung durchaus noch einmal zum Thema gemacht. „Wir haben noch etwas gutzumachen und keine Lust darauf, Bad Dürrheim alle sechs Punkte zu überlassen. Daher werden wir auch sehr motiviert in die Partie gehen.“ Die Löffinger haben die große Chance, die Saison jenseits der Marke von 50 Punkten zu beenden. Vier Punkte fehlen dazu noch. Der jüngste Sieg gegen Denkingen hat gezeigt, dass die Löffinger, wie die Gastgeber auch, in einer guten Form sind, was für ein abwechslungsreiches Spiel sprechen sollte. Ob es ein Torspektakel geben wird, glaubt Bärmann eher nicht. „Da werden die Torhüter und Abwehrspieler sicher etwas dagegen haben.“

Bei seinem Ex-Verein schätzt Bärmann das qualitativ hochwertige und oft auch schnelle Spiel. Er wird daher nach Möglichkeit die gleiche Elf wie am vergangenen Sonntag auf den Platz schicken. „Einige waren nach der Partie etwas angeschlagen, aber unsere Physioabteilung hat in den vergangenen Tagen sehr gute Arbeit geleistet. Es wird im Kader keine Veränderungen geben.“

Gegen Denkingen hatte Bärmann 18 Spieler und somit einiges an taktischen Möglichkeiten. Ein oder zwei Veränderungen scheinen daher nicht ausgeschlossen, zumal Spieler aus dem Kader der zweiten Mannschaft nicht mehr aufgeboten werden sollen, damit diese mithelfen, die zweite Vertretung in der Kreisliga A zu halten.