Fußball-Landesliga: FC Löffingen – VfR Stockach (Sonntag, 15 Uhr). (daz) Für die Anhänger des FC Löffingen steht eine Frage im Mittelpunkt: Wie wird sich die Elf am Sonntag präsentieren? So wie bei den starken Punktgewinnen in Donaueschingen (2:2) und Singen (0:0) oder wie bei der 1:5-Heimpleite gegen Frickingen dazwischen. Vier Heimsiege aus zehn Spielen stehen bisher auf der Habenseite. Der Fünfte soll gegen den punktgleichen Tabellennachbarn her. „Auch wenn die personellen Voraussetzungen nicht ideal sind, hoffe ich, dass wir unser bestes Gesicht zeigen und die Leistung auf den Platz bringen, die wir schon oft abgeliefert haben“, betont FCL-Trainer Uli Bärmann.

An das Vorrunden-Duell in Stockach haben Bärmann und seine Spieler noch beste Erinnerungen. Den Löffingern reichten in der zweiten Halbzeit 30 Minuten, um vier Mal zu treffen. Nach dem 0:1-Rückstand und weiteren Gegentoren nahm die Bärmann-Elf beim 4:3-Erfolg drei Zähler mit auf die Rückreise. „Unsere ersten 45 Minuten waren damals nicht berauschend. Wir sollten uns eher an der zweiten Hälfte orientieren, wobei sich seitdem die Gegebenheiten verändert haben“, so Bärmann. Er bescheinigt den Gästen eine starke Offensive und einen Torwart, der nur schwer zu überwinden sei.

Wegen des gesperrten Florian Hofmann und dem verletzten Tobias Ketterer muss der Übungsleiter zumindest auf zwei Positionen umbauen. Noch hat Bärmann keine endgültigen Entscheidungen gefällt, zumal er am Donnerstagabend auch einigen Akteuren in der zweiten Mannschaft eine Chance gab, sich zu zeigen. Mit Daniel Fuß, Simon Weißenberger und Adam Zimoch steht ein Trio wieder im Kader, das mit seiner Erfahrung für gute Alternativen sorgt.